00:00:03: Ich möchte nicht zu angesprochen werden.
00:00:05: Für mich war kein Raum,
00:00:07: in dem Männer einfach automatisch mehr Raum einnehmen.
00:00:30: und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wake Up Futterfischen.
00:00:34: mein Name ist Lea
00:00:36: und ich bin Perdita.
00:00:37: heute sprechen wir über das Thema Mikromarchismen wollen euch ein bisschen erklären, was dieser Begriff eigentlich bedeutet.
00:00:46: Denn vor allem in den letzten Jahren gab es auf Social Media und in anderen Medien ganz oft verschiedene Debatten zum Thema sexuelle Übergriffe oder eben auch Mikromachismen im digitalen aber auch im analogen Raum.
00:00:59: Was das überhaupt bedeutet?
00:01:01: Und was diese Begriffe aussagen, dass werden wir euch heute in dieser Folge erklären.
00:01:11: gegen über Frauen sind direkte Folgen von einem System, in dem Männer oftmals Vorteile haben gegenüber von Frauen.
00:01:19: Ein gutes Beispiel dafür ist auch das aktuelle Thema oder Geschehnis die aktuelle News zu Colleen Fernandez öffentlich gemacht hat, dass ihr eher Mann sie mutmaßlich über Jahre gefaket hat und gefakete Nacktbilder und Telefonsex mit KI modifiziert.
00:01:39: Und mit KI gemacht an andere Männer und an andere Bekannte geschickt hat und auch Fake Social Media Profile von ihr erstellt hat.
00:01:47: Ein anderes Beispiel ist auch Giselle Pelicot aus Frankreich die Opfer einer ... Massenvergewaltigung auch unter anderem von ihrem Ehemann wurde und auch öffentlich dagegen vorgegangen ist.
00:02:02: Und auch dafür gesorgt hat, dass es mehr Gesetze in Frankreich gibt die Frauen unterstützen, die solche Erlebnisse durchmachen mussten.
00:02:09: Man kann natürlich dann auch verstehen das viele frauen wütend sind weil diese erlebnisse Natürlich auch dramatisieren sind und einen persönlich sehr belasten und dieses system nicht nur um und verfinden sondern auch gefährlich Es auch gefährlich ist und sogar tödlich sein kann.
00:02:26: Es unterdrückt Frauen, es diskriminiert Frauen in allen Lebensbereichen.
00:02:31: Und das ist nicht nur in anderen Kulturen so sondern auch bei uns in der westlichen Welt dass Sexismus noch ein sehr großes Thema ist?
00:02:41: Ja, wir haben ja in der Vergangenheit auch schon über solche großen Themen geredet.
00:02:47: Eine unserer ersten Folgen hieß dann auch, Sexismus ist nicht sexy!
00:02:51: Wir haben über das Thema Gender Pager Gender Care Gap geredet.
00:02:55: Also über die ganz großen Themen, die damit verbunden sind.
00:02:58: aber heute wollen wir ins Ganz Kleine gehen.
00:03:01: Ihr habt schon den Begriff von Lea gehört Mikromachismus.
00:03:05: was heißt es eigentlich?
00:03:07: Mikromarchismen sind kleine oft unauff... fällige Formen von Sexismus, also von einer systematischen Benachteiligung von Frauen.
00:03:19: Also das sind zum Beispiel Sprüche wie Du bist ja da, super.
00:03:25: Dann mach mal den Kaffee.
00:03:26: oder dass man bestimmte Erwartungen hat wie Frauen sich zu verhalten haben oder aber auch andersrum natürlich auch bestimmte Verhaltensweisen von Männern erwartet.
00:03:38: Aber grundsätzlich haben diese Formen damit zu tun das Frauen einfach unauffällig.
00:03:45: Ja, missachtet werden auch unterdrückt werden oder diskriminiert oder ausgeschlossen werden aber dass das Ganze sehr unauffählig passiert.
00:03:54: also das ist nicht das große Krasse wie jetzt zum Beispiel so Übergriffe sondern es sind die kleinen alltäglichen Dinge die damit zusammenhängen.
00:04:06: und das Problematische daran ist dass wir das schon in uns drin haben Und das für uns so selbstverständlich geworden ist, dass es manchmal gar nicht mehr auffällt, dass da auch verschiedene Machtpositionen mit verbunden sind.
00:04:22: Also so Marschismusstrukturen eigentlich!
00:04:25: Dass schon im Alltag gelebt wird... Männer haben so und zu sein, die haben die und die Rechte und Möglichkeiten und Frauen sollen sich so und so verhalten.
00:04:35: Und grundsätzlich herrscht dann auch oft ein System was auch im Alltag Frauen benachteiligt Und zwar sozusagen dauerhaft und immer.
00:04:46: Und manchmal auch gar nicht so auffällig, und das ist etwas... Ja vielleicht schon mal den Brief gehört patriarchal.
00:04:53: Also dass Männer in der Regel die übermacht sind oder da mächtiger sind und oft die Regeln und wie Dinge ablaufen bestimmen Das, was es so schwierig macht bei Micromachisen.
00:05:09: Die sind so klein und subtil.
00:05:12: also für alle die das Wort subtil noch nicht kennen, dass ist so ganz unauffällig Es kann man oft gar nicht so greifen aber man spürt da stimmt fast nicht.
00:05:22: Und das Problem dabei ist, dass wir dabei verletzt werden.
00:05:27: Aber das ist nicht die große, große blubende Wunde sag ich mal so oder dass du geschlagen wirst oder so.
00:05:33: Da wüsstest du es sondern du spürst da stimmt was nicht und irgendwie wie so kleine Nadelstiche die einen dann doch in der großen Form weil sie so oft passieren dann doch auch verletzen.
00:05:45: Und jetzt nochmal um das ganze noch einmal zu erklären Das is natürlich auch eine Form von Sexismus Und aktuell ist in der Batte das ja so ein ganz schreckliches Wort, wo dann alle gleich auf die Barikaden gehen.
00:05:59: Das wollen wir mal bisschen runterholen und einfach mal erklären was bedeutet denn eigentlich Sexismus?
00:06:07: Ja, genau.
00:06:07: Sexismus bedeutet ganz einfach gesagt, dass man nur aufgrund seines Geschlechts abgewertet wird und sonst auch gar nichts geschaut wird.
00:06:16: also es ist egal welche Fähigkeiten man hat oder was man gut kann, was man nicht gut kann oder was für eine Ausstrahlung man hat wie sympathisch man jemandem ist.
00:06:24: Man wird erst mal nur auf das Geschlecht reduziert und es wird erstmal nur geschaut bist du eine Frau?
00:06:30: Oder bist du keine Frau?
00:06:32: Und dann wird man... zuerst auch nur mal objektifiziert und nicht mehr als Individuum anerkannt.
00:06:38: Das bedeutet, dass man nur auf den Körper reduziert wird und das die Gedanken einer Frau, die Meinungen einer Frau und die Intelligenz einer Frau komplett außer Acht gelassen wird.
00:06:49: Es ist dann gar nicht mehr wichtig für das Gegenüber.
00:06:52: Und nur noch der Körper und wie man aussieht von der anderen Person geschaut und nicht darauf, was man vielleicht als Mensch mitbringt.
00:07:05: Genau, natürlich gibt es davon auch verschiedene Formen und nicht jede Art von Sexismus ist gleich.
00:07:12: Und da hat auch die Antidiskriminierungsstelle laut einer Studie verschiedene Forme identifiziert und rausgefunden.
00:07:19: Zum einen ist das diese soziale Profilierung, die Perdita vorhin schon angesprochen hat mit diesen abwertenden Sprüchen in Gruppen wie Ja du bist da dann mach mal den Kaffee oder ja... Du bist doch eine Frau, dann kannst du den Abwasch machen oder das Kochen übernehmen bei der Firmenfeier.
00:07:39: Dann auch dieses Macht- und Dominanzverhalten.
00:07:43: Auch schon in der Schule ist es passiert, wenn es darum ging, dass man was Schweres tragen muss ... Ein paar Hände zum Anpacken braucht.
00:07:53: Dann wird immer gesagt, ja gibt es hier ein paar starke Jungs die mir dabei helfen können die Tische in der Turnhalle aufzustellen und Es wird schon von dass Frauen oder in dem Fall sogar Mädchen zu schwach sind, um solche Aufgaben zu machen.
00:08:08: Dann gibt es auch noch diese sexualisierte Darstellung im Werbung und Medien ... Boah!
00:08:14: Da fällt mir jetzt konkret schon ein Beispiel ein von vor paar Tagen.
00:08:18: da sind wir Auto gefahren Und vor uns ist ein Laster gefahren von einem Unternehmen für Badezimmerarmaturen Installateurfirma.
00:08:31: Und auf dem Plakat war eine Frau, die sehr wenig anhatte und in sehr knappes Handtuch getragen hat und sonst nichts und so ein Handtuchtdutt auf dem Kopf was gar nichts damit zu tun hat wie gut diese Installateur Firma ist sondern einfach nur mit dieser Werbung auf diese Sexualisierung von Frauen gegangen ist und darauf, dass eben Frauen nur auf ihren Körper reduziert werden.
00:08:55: Und das dann von Männern als ansprechend gesehen wird.
00:08:58: Also es fand ich ganz schlimm!
00:09:00: Aber es ist immer noch bei uns in der Gesellschaft so verankert, dass auf LKWs diese Werbung drauf ist.
00:09:07: Dann gibt's natürlich noch als dritten Punkt dieses Macht-und Dominanzverhalten, dass man auch überall mitbekommt, indem Männer einfach automatisch ... mehr Raumeinnehmen und auch so sozialisiert sind, von klein auf beigebracht bekommen haben.
00:09:22: Dass das normal ist und dass sie wichtig sind und deswegen sich verhalten dürfen und ihre Meinung zählt und sie gleichzeitig mitbekommen hat, dass bei Frauen in dem selben Alter das nicht so ist und deren Meinung und deren Idee nicht als wichtig gesehen.
00:09:43: werden.
00:09:44: Ja und dadurch entstehen dann eben auch Dinge wie Nötigung, strukturelle Ungleichstellung und Ungleichbehandlung.
00:09:51: Menschen werden nicht mehr als gleich gesehen und gleich behandelt.
00:09:55: es gibt Diskriminierung und auch eben in manchen Fällen Gewalt Und die kann dann auch soweit gehen.
00:10:03: das ist dann zu fällen Wie bei Culin Fernandes kommt ja aber Sexismus kommt natürlich überall unterschiedlich vor und ist überall anders.
00:10:12: Und es gibt stärkeren Sexismus, weniger stärkere und eben auch subtileren, der nicht so auffällig und nicht so direkt ist wo wir dann wieder bei unseren Mikromatschismen sind und wo wir die jetzt in unserem Alltag finden.
00:10:24: darüber kann Petite euch etwas erzählen.
00:10:27: Aber bevor ich euch was über die Alltagsgeschichten erzähle Smylla, die diesmal die Recherche maßgeblich gemacht hat, hat gefragt, hey, kannst du uns mal ein paar Zahlen und Fakten liefern?
00:10:40: Wie viele Menschen überhaupt davon betroffen sind von dieser Alltagsdiskriminierung aufgrund des Geschlechts.
00:10:47: Genau!
00:10:47: Und sie hat von der Antidiskriminierungsstelle eine Befragung gefunden wo über achtzehntausend Leute befragt worden sind.
00:10:55: Da würde systematisch erfasst, wo habt ihr sexistische Diskriminierung erfahren?
00:11:01: Und es gibt dazu auch noch eine Pilotstudie des Bundesfamilienministeriums und beide kommen zu den Ergebnissen, dass forty-fourzig Prozent der Frauen in Deutschland im Alltag sexistischen Übergriffe und Diskriminierungen erleben.
00:11:16: einen Teil davon sogar regelmäßig und nicht nur einmal.
00:11:19: Und was auch ganz besonders ist, dass es Frauen diese Diskriminierung besonders im Arbeitsleben erfahren.
00:11:27: Also ich kann euch mal ein paar Beispiele aus meinem Arbeitsleben erzählen.
00:11:31: Ich bin ja Geschäftsführerin und als sie noch bisschen jünger war musste ich mal die Zahlen und Fakten von unserer Firma präsentieren wendlichem Gremium und stellte so die Zahlen das ganze Haushaltsvor.
00:11:49: Und ich habe ja im Budget über ein Prozent sechs Millionen verwaltet, ne?
00:11:53: Ich bin ernsthaft gefragt worden ob ich rechnen kann
00:11:58: Wahnsinn.
00:12:00: Also, oder bei einem Einstellungsgespräch wurde ich gefragt ja sie sind ja Mutter von kleinen Kindern wie machen Sie das dann mit ihren Abendveranstaltungen?
00:12:10: Wo ich mir gedacht habe der männliche Kollege wird Bewerber hat diese Frage ganz sicher nicht gestellt bekommen.
00:12:17: und also wie oft es wirklich mir passiert worden ist dass sich sozusagen deutlicher machen musste dass ich kompetent bin Ja und dass ich was weiß, dass ich Ahnung habe.
00:12:31: Also das krasseste war eigentlich also Diskriminierung kommen nicht nur von Männern.
00:12:36: Es kann auch vom Frauen kommen.
00:12:38: In dem gleichem Vorstellungsgespräch haben mich die einzige anwesende Frau ernsthaft gefragt Ja, Frau Winkertas.
00:12:46: Sie haben Politikwissenschaft studiert.
00:12:48: Nichts aber auch gar nichts weiß auf eine Qualifikation hin, dass sie jetzt Geschäftsführung sein könnten.
00:12:55: Okay!
00:12:57: Hol dir die Waldfee oder... Jetzt aktuell.
00:13:00: zum Beispiel bei den Kommunalwaren ist mir das jetzt auch krass aufgefallen.
00:13:04: da wo ich nicht Parteien per se gewählt werden, sondern auf der Kommunalebene kann man ja individuell auch Personenstimmen geben.
00:13:13: Also in Bayern kannst du ja drei pro Person geben und ich habe mir das mal angeschaut.
00:13:18: Frauen sind systematisch nach unten gewählt worden bis auf ganz wenige Ausnahmen.
00:13:23: also sie sind alle Plätze nach unten gewandert.
00:13:28: Das zeigt ja eigentlich auch so eine Form von dass man Frauen zum Beispiel eine Rolle in der Politik nicht so zutraut.
00:13:37: Und natürlich ist es auch so, wenn du nur Männer in den Bereichen erlebst glaube ich und es wenig Vorbilder gibt das dann halt auch etwas strukturelles wird.
00:13:47: Also Sexismus ist kein Randphänomien sondern es ist eine Alltags-Erfahrung die fast jede zweite Frau macht.
00:13:54: und was ich besonders krass finde ist die Studie zur sexueller Gewalt.
00:14:00: Das ist ne EU weite Studie.
00:14:02: da is dass Eine von drei Frauen erlebt körperliche oder sexuelle Gewalt und fünffünfzig Prozent sexuelle Belästigung.
00:14:12: Und da sind zweiundvierzigtausend Frauen befragt worden, und das zeigt einfach es ist etwas was im Alltag von Frauen einfach tagtäglich passiert.
00:14:24: Wie wie man das macht?
00:14:26: Da kannst du jetzt mal mit Beispielen anfangen.
00:14:29: Ja ganz Klar und konkret ist zum Beispiel, wenn man die Straße entlang geht.
00:14:37: Und das kommt eine Person entgegen... ...und es kommt ein Mann entgeg'n!
00:14:42: Die Person geht nicht aus dem Weg und man ertappt sich selbst als Frau auch oft dabei, dass man automatisch auf die Seite geht.
00:14:50: Weil sofort die Erwartungshaltung ist ja ich gehe auf die seite weil mir jemand entgegent kommt und es meistens auch nie so ist dass die Männer dann ausweichen, weil es schon innerlich automatisiert wird und automatisch abläuft.
00:15:06: Dass man als Frau ausleicht.
00:15:10: Da gibt's auch einen Fachbegriff im Englischen.
00:15:13: Das heißt Man-Slamming oder Sidewalks-Sexism.
00:15:16: Und
00:15:17: ich ... Habe ich auch was dazu gelernt?
00:15:19: Könnte ich vorher nicht!
00:15:20: Ja, und ich find diesen Man-Slaming in diesem Begriff also auf Deutsch mit Männern zusammenkrachen den Begriff sehr gut, weil ich habe das selber mal ausprobiert.
00:15:30: Ich hab mal Mikrofeminismus gemacht also eben dass man gegen diese Micromachismen etwas macht und auch kleine Dinge tut im Alltag damit eben diese Sachen nicht mehr passieren.
00:15:46: Und ich bin dann auch eine Zeit lang einfach auf meinem Weg geblieben und nicht auf die Seite gegangen wenn mir Leute entgegen gekommen sind egal ob Männer oder Frauen Und wenn Frauen mir entgegen gekommen sind, mit denen bin ich nie zusammengestoßen.
00:16:00: Die sind immer auf die Seite gegangen und haben Platz gemacht... ...und bei Männern war es manchmal schon sehr knapp!
00:16:06: Und da ich mir dann gedacht, ja zusammenstoßen will ich jetzt mit ja auch nicht und dann bin ich so ganz knapp ausgewichen!
00:16:12: Aber das war schon sehr interessant.
00:16:13: natürlich nicht bei allen Männern aber bei ein paar war's schon sehr auffällig Die wollten auf keinen Fall weggehen und ich wollte halt auch auf keinen fall weg gehen.
00:16:22: Und das war dann schon auch sehr witzig.
00:16:24: Ja, also es war sehr interessant Leute.
00:16:27: Also das ist eine Erfahrung die alle... Wir treffen uns ja monatlich und sprechen einfach die Themen durch.
00:16:34: Das ist so ein Erlebnis was alle Frauen besprochen haben und erlebt haben.
00:16:41: You are not alone!
00:16:42: Und das Witzige war wirklich am nächsten Morgen gehe ich zur Arbeit.
00:16:47: Mir kommen drei Handwerker entgegen.
00:16:50: Wirklich die ganze Straße nebeneinander und ich dachte mir, so Jungs!
00:16:57: Jetzt schauen wir mal.
00:16:59: Und... Ich kann sagen, ich glaube was geholfen hat?
00:17:04: Ich hatte einen sehr leuchtenden Schal an also ich war sichtbar.
00:17:08: Also ich war nicht unsichtbar.
00:17:10: also normalerweise wenn du gerade ein bisschen älter bist und so bis ja unsichtba... Aber da war ich jetzt sichtba Und du hast den, der sozusagen auf der rechten Seite gegangen ist und ich kam ja entgegen.
00:17:23: Du hast richtig seinen irritierten Blick gemerkt.
00:17:27: Da stimmt was nicht!
00:17:28: Das stimmt was nichts.
00:17:30: Der ist dann in letzter Minute ausgewichen.
00:17:33: Aber es war wirklich... Leute beobachten das mal wirklich.
00:17:38: Das ist eine Realität von den allermeisten Frauen.
00:17:43: Ja,
00:17:44: aber wir waren ja noch hier so bei dem Körperlichen.
00:17:47: Genau!
00:17:48: Es gibt eben auch nonverbale Signale also eben Signale die über die Körpersprache gezeigt werden.
00:17:57: Wenn man im Bus sitzt merkt man das auch öfter dass Männer da auch beim Sitzen schon viel mehr Raum erleben.
00:18:03: und es gibt ja auch dieses klischeehafte Männer sitzen mit Beinen breit auseinander Arme breit an den Lenen angelehnt.
00:18:12: Und das zeigt auch schon, dass Männer auch rein körperlich viel mehr Raum einnehmen und es schon damit anfängt, dass sie im Bus schon so breit beinig da sitzen.
00:18:23: Und Frauen manchmal dann auch weniger Raum haben wenn sie da auf so einem Zweiersitzplatz sitzen und sich bisschen zusammenquetschen.
00:18:33: Ja ja aber ist wirklich erstaunlich.
00:18:35: also ich hatte das Erlebnis erst vor kurzem war bei so einer offiziellen Veranstaltung und erste Reihe und so.
00:18:44: Und neben mir einen der wichtigen Personen, die dann auch geredet haben und der saß wirklich so breitbeinig da... ...und ich dachte mir, ich mache jetzt hier keinen Raum und quetsch mich da immer weiter nach links, ne?
00:18:59: Und habe dann aber sozusagen meinen Platz.
00:19:02: es verteidigt, aber dann muss ich sagen wird's echt richtig unangenehm!
00:19:09: weil dann berührten sich die Beine die ganze Zeit und ich fand es eigentlich total unangenehm.
00:19:16: Und jetzt der Kampf in mir, so will ich jetzt Platz einräumen und die andere Seite Ich will aber mit dem keinen Körperkontakt haben und ich will auch nicht dass ihr das falsch versteht Aber weißt du da denke ich mir?
00:19:30: Der hat das überhaupt nicht gemerkt glaube ich.
00:19:32: Ich glaube er hatte das überhaupt auf einem Zettel Und für den war das halt selbstverständlich, dass ich so sitze.
00:19:40: Weil es bequem ist und normalerweise machen ja dann die Frauen, denen sie im sitzen Raum oder im Flugzeug finde ich auch immer krass.
00:19:49: Wer hat den Arm auf der Armlehne?
00:19:51: Das ist auch so ein Kampf in der Regel!
00:19:56: Aber dieses körperliche... ...das ist auch manchmal etwas was ich glaube sehr unbewusstes.
00:20:06: Also ich habe zum Beispiel so eine Situation gehabt, da war ich auf dem Podium eingeladen.
00:20:10: War die einzige Frau und am Anfang steht man ja noch so rum und labert so ein bisschen.
00:20:17: Und wirklich ... Die vier Männer haben sich so hingestellt dass ich abgeschirmt war.
00:20:29: Also wirklich mit den Rücken und kein Platz.
00:20:31: also für mich war kein Raum.
00:20:35: Also und den musst du dir wirklich erobern, also du musst dann hingehen.
00:20:40: Aber ich glaube dass denen das gar nicht bewusst war, dass sie mich sozusagen körperlich ausgegrenzt haben.
00:20:47: Ich glaube, dass jeder von denen ganz fest überzeugbar war, ne?
00:20:51: Ich bin für Frauenrechte unnatürlich!
00:20:57: Man fühlt sich dann so als Bro glaub' ich und steht da zusammen und es ist für einen natürlich...
00:21:03: Was hast du dann konkret gemacht in der Situation?
00:21:06: Naja, also ich bin an den Rücken erst mal vorbei.
00:21:09: In die Mittelposition habe ich dann hingestellt und meine Strategie ist oft dass ich dann was frage und ich stelle sehr intelligente Fragen und dann speichern ein die Leute oft sehr positiv ab aber es war... Ich glaube ganz sicher das denen das gar nicht aufgefallen lässt.
00:21:27: Ich glaube das ist sowas Das Fachwort ist so internalisiert.
00:21:32: Dass das innen drin ist, dass man mit so einer Selbstverständlichkeit damit aufwächst und es vorgelebt bekommt.
00:21:40: Dass man das gar nicht mehr merkt.
00:21:42: Und das ist glaube ich das was die Schwierige ist.
00:21:46: Dass diese Ausgrenzung passiert und oft auch glaube ich gar nicht gewollt.
00:21:49: Also will ich gar nichts unterstellen aber dass einem das gar nich so bewusst wird.
00:21:56: Was ich richtig krass finde.
00:21:58: Also jetzt passiert es mir nicht mehr so oft, aber als ich junger war und gerade als ich angefangen habe dann so eine Geschäftsführung zu machen.
00:22:06: Wie viele Männer mir die Welt erklären wollten?
00:22:09: Es ging mir so auf den Senkel also wirklich so dieses... Ich erkläre dir Sachen wo ich Expertin bin.
00:22:21: Gibt ja auch dieses Men's Plaining.
00:22:23: Also ich erklär dir das Und ich hab letztens zu dem Thema auch was Lustiges gelesen zwei Frauen, die auch so ein feministisches Buch geschrieben haben und dann kamen man und hat ihnen ihre Theorie erklärt.
00:22:41: Das fand ich schon sehr krass!
00:22:47: Und was ich auch merke – und das regt mich richtig auf – dass Frauen systematischer unterbrochen werden.
00:22:56: also um Beispiel zu nennen Das gab mal so eine Podiumsdiskussion, bei uns im Passag.
00:23:01: jetzt dreht i. Das ist so ne Sendung in bayerischen Fernsehen wo live Interview gemacht wird und der Moderator den zwei Männern vorher.
00:23:11: also die durften dann Monologe halten.
00:23:14: da war ich dran Und ich bin noch nicht beim zweiten Satz.
00:23:19: Da hat er mich unterbrochen und wollte mich abwürgeln.
00:23:24: Den anderen hast du jetzt den Raum gelassen, die konnten einfach auch voll am Thema vorbeilabern.
00:23:31: Aber mir also ich werde systematisch unterbrochen.
00:23:35: Also das kannst du.
00:23:36: bei jeder Podiumsdiskussion kannst du das wirklich beobachten dass Frauen schneller Unterbrochen werden und dass man oft ihnen auf weniger zuhört.
00:23:49: Genau also das heißt Du musst eigentlich auch mehr darum kämpfen dass du deine Meinung kundtust, dass du gehört wirst.
00:23:59: Dass du wahrgenommen wirst.
00:24:02: und manchmal passiert es auch so das Ideen von Frauen erst ernst genommen werden wenn ein Mann sie aufgreift was dann das richtig fiese ist wenn die Ideen dann auch noch sozusagen als die eigenen präsentieren werden.
00:24:17: also ich habe eine traumatisches erlebnis im studium gehabt.
00:24:23: Ich hab ne frage gestellt Dann hat mich der Dozent rundgemacht.
00:24:30: Also ich bin ja völlig falsch im Hauptseminar und was sich es wagen kann hier überhaupt, ne?
00:24:36: Ich bin so unfähig und frage mich also wirklich... Es war der Hammer, wie ich da fertig gemacht worden bin!
00:24:42: Und ungelogen fünf Minuten später stellt ein Typ genau die gleiche Frage und dann wird er in den nächsten halben Stunden darüber ernsthaft diskutiert.
00:24:59: Das sind einfach so, wo einem auch erstmal per se die fachliche Kompetenz erst mal nicht abgenommen wird.
00:25:08: Sondern dass man die viel mehr unter Beweis stellen muss.
00:25:14: oder du musst als Frau viel mehr auf deinen Aussehen achten.
00:25:19: also wie oft sind Merkels an Hosenanzüge kommentiert worden?
00:25:25: Also ich habe noch nie irgendjemand gehört, der jetzt über Merz Hosenanzüge geredet hätte.
00:25:31: Ja
00:25:32: also kommt gar nicht vor und das... Ich merke es auch so in meinem Bereich dass dann ganz viele Frauen damit drauf reagieren.
00:25:42: Das ist dann ganz unauffällig grau dunkelblau und schwarze Anzüge so ungefähr um ja nicht aufzufallen Und dass man sich viel mehr Kopf macht.
00:25:52: was ziehe ich an?
00:25:53: Was ist der Anlass?
00:25:54: Passt es und so, weil man auch wirklich ständig dann auf das aussehen oder was du anhast.
00:26:01: Oder wie deine Haare sitzen oder wie du geschminkt bist.
00:26:05: Dass das alles anders zu einem Kommentar wird!
00:26:08: Und ich glaube... Du bist ja ein bisschen kleiner.
00:26:12: also kann das sein dass es dir öfters passiert dass du so verniedlicht bist und weil du so süß bist, und weil Du so klein bist und so schindlgelegt bist?
00:26:22: Ja total!
00:26:23: Also mir ist da sofort dieser Satz der mir öfter begegnet ist im Bayerischen.
00:26:30: Jommal die Glorne ist schon gut.
00:26:32: also ja die kleine ist schon okay.
00:26:35: was die da so sagt ja ja passt schon.
00:26:37: also das ich dann so weg geschoben werde als die kleine süße und gar nicht so ernst genommen werde.
00:26:44: Und ich war ja auch in der Feuerwehr, und es ist jetzt so als kleine Frau jetzt auch nicht unbedingt das Umfeld, indem man da nicht irgendwie auffällt oder gerade Präsenz zeigen kann.
00:27:00: Da ist mir dann auch total aufgefallen wie viel mehr Raum ich mir nehmen muss um überhaupt gesehen zu werden unter diesen ganzen großen Kerlen!
00:27:10: Aber es war jetzt bei uns gar nicht so tragisch, weil wir wirklich mehr Frauen dann irgendwann in der Jugend waren als Männer.
00:27:18: Es ist trotzdem sehr aufgefallen.
00:27:20: und wo ich beim ersten Treffen, da ist auch ein sexistischer Spruch gefallen.
00:27:26: Das ist mir damals... Ich weiß nicht mehr was das war, aber ich weiß noch dass ich gesagt habe hey!
00:27:35: Wir sind hier die Frauenquote ist trotzdem da Da dann auch gelacht wurde und das gar nicht so ernst genommen wurde.
00:27:45: Ja, also das passiert dann ganz häufig wenn du es dann offen ansprichst so ungefähr ja halt sei nicht so zickig Also war doch gar nicht gemeint Verstehst du keinen Spaß mehr?
00:27:56: Also dass da wo Grenzüberschreitungen passieren und die anspricht Dass das dann auch noch runter gemacht wird oder so ungefähr hast du deine Tage oder sonst irgendeinen Scheiß?
00:28:06: also halt.
00:28:07: Na also wo ich mir denke dass wenn dann die Grenzüberschreitung angesprochen wird, das das auch noch in Frage gestellt wird als ob dein Gefühl nicht stimmt.
00:28:18: Aber jetzt sozusagen das ja ein perfekter Übergang nämlich der nächsten Bereich, nämlich welche emotionalen also gefühlsmäßigen und sozialen Dynamiken, also was passiert da eigentlich auf der emotionalen und der sozialen Ebene?
00:28:36: Ja, wir haben natürlich alle diese Klischees und Rollenbilder vor Augen wie eine Frau zu sein hat.
00:28:45: Und welche Fähigkeiten eher frauentypisch sind und Männer typisch?
00:28:50: Da kommen eben wieder solche Aussagen ins Spiel, wie wir vorher schon gesagt haben Bist du sicher dass du das körperlich schaffst?
00:28:56: oder ja ich brauche jetzt paar starke Jungs die mir dabei helfen die Tische zu machen.
00:29:03: Hey, wenn wir grillen, stehe ich am Grill und die Frauen machen in der Küche alles.
00:29:11: Etwas ist, was eigentlich schon vorausgesetzt wird und schon erwartet wird, dass es genauso bleibt und das Frauen auch die Kehrarbeit machen und zu Hause alles schmeißen während die Männer im Garten arbeiten oder ...
00:29:24: Den Wille rausbringen!
00:29:27: Oder einer Werkstatt ein Regal zusammenschrauben oder so?
00:29:31: Ja genau... wirklich krass, wie das noch hier in unserer Gesellschaft verankert ist und immer noch so typisch ist.
00:29:43: Ja und dass man nicht nur zu Hause oder im Alltag sondern auch im Berufsleben oder was man auch daran sieht welche Ausbildungsberufe von Männern und welche von Frauen immer noch traditionell gemacht werden Welche Diskriminierung auch Frauen am Arbeitsplatz erfahren, da habe ich jetzt noch nicht so viel Erfahrung gemacht.
00:30:09: Aber Petita hat ja schon ein paar Geschichten erzählt und kann bestimmt nochmal
00:30:13: was sagen!
00:30:14: Ich kann noch etwas sagen, ja?
00:30:16: Also ein schönes Beispiel, was ich jetzt erst vor kurzem erlebt hab... Ja mein Sohn hat die Gesellenprüfung für Bau- und Landmaschinenmechatroniker geschafft und wir waren bei dieser Abschlussfeier, wo sie da ihre Zertifikate bekommen haben.
00:30:34: Und ich glaube es waren hundertachtzig ungefähr die den Abschluss geschafft haben in ganz Niederbayern und es gab nur eine einzige Frau.
00:30:42: Das ist besonders hervorgehoben worden und hat dann auch einen Blumenstreuschen gekriegt was ich halt das richtig krasse finde.
00:30:51: Leute also Mädels dieser Welt Da müsst ihr drauf aufpassen dass euch das nicht passiert In die Mitte hingesetzt, mit dem Blumenstreuschen und die ganzen Jungs drumherum.
00:31:05: Also es ist so ein No-Go.
00:31:07: also du bist dann wie so ein Schmuckstück.
00:31:10: Das ist wirklich etwas wenn du auch bei den Fotoaufstellungen und sowas schaust.
00:31:15: Die versuchen immer dass die Mädels da irgendwie in die Mitte kommen und am besten sich hinsetzen.
00:31:23: Und das sind Bilder die dann auch wirken.
00:31:26: Und ich habe ja eh ein paar Beispiele aus dem Arbeitsleben gesagt, deswegen würde ich da gar nicht so weiter mehr drauf eingehen.
00:31:33: Sondern was ich vielleicht im Arbeitsleben noch dazusagen kann und was es vielleicht auch als Führungskraft manchmal so schwierig macht ist dass man von Frauen auch in Führungspositionen erwartet das sie auch ganz individuell auf jeden eingehen können und dass sie trotzdem auch, obwohl sie Entscheidungen treffen müssen immer dafür sorgen müssen das es allen gut geht.
00:31:57: Dass alles harmonisch ist.
00:31:58: also so na?
00:32:00: Also du bist dann auch selbst in Führungspositionen dafür zuständig ja dass sich alle wohlfühlen und so und du musst jedem gerecht werden Und auch deine Entscheidungen werden oft hinterfragt und man muss die vielmehr begründen.
00:32:13: und manchmal habe ich mir auch schon gedacht ging über Frauen als Mitarbeiterin.
00:32:19: Also irgendeine Typen, der wird ihr nie auf die Idee kommen diese Frage zu stellen.
00:32:27: Ja?
00:32:27: Also das... also auch so dieses Du musst als allen Leuten gerecht werden du musst dafür sorgen dass es allen gut geht du bist für die Harmonie zuständig finde ich schon manchmal ein bisschen krass.
00:32:38: nicht nur dass deine Kompetenz angezweifelt wird auf dem emotionalen Sektor und so da sollst du superwoman sein und das allen Menschen recht
00:32:46: machen Ja, und es ist auch dann dieser Druck der da auf Frauen ausgeübt wird.
00:32:51: Dass sie eben diese Harmonie immer sicherstellen und dass die Konflikte vermeiden und das alles immer harmonisch und blumenwiese und Sonnenschein ist.
00:33:03: Und wenn Männer dann kritisiert werden und dann eben diese konflikte entstehen können Dann sind Sie immer sofort ein bisschen angepisst und bisschen
00:33:16: generalisieren, also das würde ich jetzt nicht machen.
00:33:19: Was ich schon krass finde ist wenn du gerade als Führungsposition und da straight bist und klare Ansagen machst und halt mal nicht net best, da wirst du schon mehr angegriffen.
00:33:32: Also dieses eigentlich so Verhaltensweisen die mit bestimmten Positionen eigentlich normal sind... Da werden Frauen oft dann mehr angegreifen.
00:33:43: Ja, also auch wenn du Entscheidungen triffst klare Ansagen machst und so oder auch dominanter auftritt.
00:33:49: Du bist ja keine Frau mehr.
00:33:51: Aber was mir da schon auch positiv aufgefallen ist, was ich gut finde, ist dass immer mehr Männer dann auch das ansprechen, wenn sie irgendwie mitbekommen, dass Frauen schlecht behandelt werden oder irgendwie solche Sprüche fallen, dass dann auch gesagt wird hey findest du das gut?
00:34:07: was du da gerade gesagt hast und das hat gar nichts damit zu tun, dass jetzt eine Frau ist.
00:34:13: Das finde ich schon ein Umdenken in der Gesellschaft gibt.
00:34:16: vor allem bei jüngeren Leuten ist mir das aufgefallen wahrscheinlich auch weil ich mit denen mehr an Kontakt stehe.
00:34:21: aber das finde ich auch gut dass nicht mehr so viele männliche Menschen und Personen schweigen nur weil es gemütlicher ist.
00:34:29: also männliche menschen Ja,
00:34:34: genau.
00:34:37: Dass immer mehr Männer nicht schweigen sondern auch wirklich etwas sagen und nicht still da sitzen weil es gemütlicher ist.
00:34:47: Schön!
00:34:48: Also ich erlebe's oft anders.
00:34:50: aber schön, dass du sozusagen schon mal die männlichen Bystander, also dass sie nicht schwenken ja und ich glaube das ist halt auch manchmal bei Männern so untereinander auch nicht immer ganz einfach ist, dass dann dieses Dominanz und ich bin der stärkste und der große Checker.
00:35:09: Ich glaube das da manchmal auch Dinge passieren die die anderen vielleicht auch manchmal gar nicht so toll finden aber man sagt ja nichts wie du gesagt hast weil es dann gemütlicher ist oder wenn man nicht auffallen will.
00:35:19: also was mich jetzt völlig überrascht hat also die Diskussion die wir da intern hatten dass dann einige der Frauen von sich selber bewegt linken Freundesbubble und das ist da aber auch passiert, dass es so Grenzüberschreitungen gibt.
00:35:40: Und dass es dann in Beziehungen oder im Freundeskreis noch subtilere, also noch unauffälligere sexuelle Übergriffigkeiten gibt.
00:35:53: Wenn man das anspricht, kommt auch großes Bohai weil wir sind ja alles Feministen!
00:36:02: Und das ist dann manchmal noch schwieriger, es anzusprechen gerade wenn du dich in so einer Bubble bewegst wo eigentlich alle ganz offen und tolerant und super sind.
00:36:13: Wenn Menschen Selbstbild von sich haben und auch davon ausgehen dass sie selber so sind und sich nicht mehr hinterfragen weil sie denken ich bin doch eh feminist
00:36:22: Ja genau Also man ist davon nicht gescheut.
00:36:26: Letztendlich muss ich mal wirklich sagen, was ich jetzt beobachte in den letzten Jahren und das wird auch weltweit ein Trend dazu beobachten.
00:36:35: Sexismus nimmt wieder zu und ich kann jetzt wirklich auch sagen bestimmte Sachen waren vor fünf bis sechs Jahren nicht mehr okay und die sind jetzt wieder ok.
00:36:45: Ich erlebe so einen Backslash wo ich sage sag mal gehen wir gerade wieder in die fünftiger zurück.
00:36:50: Also so auch die Bilder wie Frauen zu sein haben, wie Männer zu sein habe.
00:36:55: Das ist einfach auch so sexistische Rhetorik und die wird auch von weltweiten Wörungskräften und Präsidenten und ähnliches dann einfach so offensichtlich gesagt.
00:37:08: Und diese minus vier also wo Frauen auch systematisch im Netz oder sonst irgendwie ganz schlecht gemacht werden dass das vor allem in den sozialen Medien ganz groß zunimmt, aber auch in der Politik.
00:37:23: Allein jetzt diese ganze Entrotate-Bewegung von diesem Mann, der eben diese toxische Männlichkeit zeigt und zeigt, dass man stark sein muss als Mann und alles und dadurch gleichzeitig auch Frauen niedermacht Das ist ja auch schon ein Beispiel dafür, dass es immer mehr zunommt.
00:37:41: Ja, ja.
00:37:41: Und auch die Femizide nehmen zu, ne?
00:37:44: Also wir hatten... ...dreinundzwanzig hatten wir dreihundertsechzig Feminizide und fünfhundert achten-siebzig versuchte Tötungen!
00:37:51: Also es nimmt auch zu und auch die Gewalt gegen Frauen nimmt zu.
00:37:56: also was ich eigentlich damit sagen will ist dieses Mikro, na, dieses Subtil, dieses Unauffällige ist eigentlich nur ein Grundstein auch für das ganz große weil Ich glaube so dieses normalisierende, das fängt in dem ganz kleinen an.
00:38:14: Weil es sind ja ganz kleine Nadelstiche die Grenzüberschreitungen sind und je mehr man sich daran gewöhnt desto normaler wird es.
00:38:25: aber Es wird dann sage ich mal zu einem Problem auf ganzer Ebene Auf der ganzen Strecke also dass das sich durch alle Bereiche des Lebens zieht Und ist dann für normal gefunden wird dass man aufgrund seines Geschlechts einfach schlechter behandelt wird.
00:38:43: So, jetzt haben wir viel über die Probleme geredet und wie schlimm das alles ist.
00:38:48: Und was das alles is'.
00:38:49: Aber ihr kennt uns ja hoffentlich mittlerweile und es geht auch darum, was gibt's für Wege daraus?
00:38:54: Also das heißt... Was können wir dazu beitragen dass sie nicht mehr so dominant sind oder aber erstmal verstehen warum funktioniert es überhaupt?
00:39:03: also warum lassen wir sowas eigentlich zu?
00:39:06: ich glaube das ist der erste Schritt um zu verstehen was man verändern kann.
00:39:12: Hält uns denn zurück gegen solche Mikrowaschismen vorzugehen?
00:39:17: Ja, das erste was einem sofort einfällt ist natürlich Angst.
00:39:21: Diese kleinen Sticheleien sind ja trotzdem Stichelei und kleine Mikroverletzungen wie wir vorhin schon gesagt haben.
00:39:29: Und dann bekommt man natürlich als erstes Angst zu reagieren dass noch was viel Schlimmeres zurückkommen kann, wenn man da jetzt dagegen vorgeht.
00:39:38: Und natürlich haben auch nicht alle Leute die Kraft sich dadurch zu setzen und es gibt Schüchternehm-Menschen, die dann vielleicht auch nicht immer sofort auf Krawall gewüstet sind und gerne mal laut Dinge ansprechen.
00:39:55: Manche Menschen tun sich da auch schwerer und manche tun sich damit leichter.
00:39:58: Es wird auch Mädchen und jungen Frauen von klein auf ja beigebracht dass sie eben diese Harmonie und dieses Empathische mitbringen sollen.
00:40:10: Und immer schauen sein, das ein Gut geht und dass alle sich gut fühlen und dafür zuständig sind.
00:40:16: schon fast!
00:40:16: Und auch die ganzen Körpersprachen, die man dann sich antrainiert, dass man sich klein macht, dass nicht so viel Raum einnimmt... und eher mal die Leute ausreden lässt, bevor man selber spricht.
00:40:31: Das führt ja dann auch dazu dass diese ganze Wahrnehmung von Frauen verzerrt wird und Frauen eben wie es eben oft gesagt wird als zu empfindlich oder hysterisch angesehen werden.
00:40:45: Und früher war ja Hysterie sogar eine Frauenkrankheit.
00:40:48: also ist ja auch krass wenn man darüber nachdenkt und deswegen wollen viele Menschen und viele Frauen diese Sachen nicht ansprechen, weil es einfach unangenehm ist.
00:40:59: Ja... Und auch das ist natürlich auch emotional anstrengend was dagegen zu unternehmen?
00:41:05: aber es gibt auch Strategien und Wege damit man eben gegen diese Angst und diese innere Mauer die man hat was unternehmen kann.
00:41:17: ja also Das erste is mal.
00:41:20: Jetzt sage ich mal auf Männerseite, hey wenn man so was mal anspricht nicht gleich da auf einen Angriff sondern vielleicht einfach mal zuhören wie das Frauen auch wahrnehmen.
00:41:35: und jetzt auch unser Tipp für alle Frauen vertraue deinem Gefühl.
00:41:41: Wenn eine Grenzüberschreitung passiert dann spüren wir es!
00:41:46: Und das ist ein Gefühl dass wir auch ernst nehmen müssen.
00:41:49: Ein Tipp, na also ist ja schon eine Reihe von Tipps.
00:41:53: Ist auch sag ich mal so körperlich.
00:41:55: Also das wir kommunizieren nicht nur über Wörter Wir kommunizier'n über unseren ganzen Körper Über Gestik, Mimik, Körperhaltung.
00:42:05: Also bei dem berühmten Beispiel und es hat euch ja die Leer ganz sehr audenschaulich beschrieben zum Beispiel Mal Nicht Ausweichen Dem da immer gerne des Beispiel.
00:42:18: Mit siebzehn war ich zum ersten Mal in Griechenland und wollte über die Straße gehen.
00:42:22: Und habe gemerkt, dass den Autosampeln wurscht egal war, weil so wenig grün hatte als Fußgängerin diese trotzdem weitergefahren.
00:42:31: Dann hat mir ein älterer Herr einfach nur gesagt du musst gehen und du musst glauben, die stoppen alle und dann stoppen alles.
00:42:40: So war es auch.
00:42:41: aber damit die Leute spüren das du das ernst meinst musst deinen Oberkörper wirklich nach oben tun, dass keine hängenden Schultern haben.
00:42:52: Also du musst die Schultern nach hinten strecken und so eine Grundspannung im Körper haben, das die Leute ernst nehmen.
00:42:59: Wow!
00:43:00: Die weicht jetzt wirklich nicht aus.
00:43:02: also wenn du so ein bisschen verhuschelt aussiehst dann geht jeder davon aus am Ende Beziehausweichen.
00:43:08: Das heißt auch dass man Raum einnimmt, also das man sich nicht schüchtern irgendwo in die letzte Ecke verkriecht oder was weiß ich?
00:43:18: Nehmen wir es mal so.
00:43:19: In der Klasse oder im Hörsaal oder bei einer öffentlichen Veranstaltung nicht den unauffälligsten Platz ganz hinten nehmen sondern schaut mal wo ist ein zentraler Platz in der Mitte von der du von dem aus alles gut überblicken kannst.
00:43:35: dann geh dahin der Raum und auch traurig zu sprechen.
00:43:41: Und mein Tipp ist, wenn du erstmal nichts aktiv von dir geben willst dann stell halt intelligente Fragen.
00:43:48: Aber in den Fragen musst schon deutlich herauskommen dass du auch Kompetenz hast!
00:43:53: Auch ganz wichtig schau die Leute an!
00:43:56: Blick dich um.
00:43:57: wer sozusagen nach unten blickt Das ist, dem wird irgendwie auch keine Kompetenz zugewiesen.
00:44:05: Weil man verbindet vor allem jetzt in unserem Kulturkreis.
00:44:09: wenn du was zu sagen hast dann schaust dich jemanden in die Augen.
00:44:12: also du musst wirklich in die Augenschau und Schaut dass Du nonverbale Signale persönlich einsetzt.
00:44:19: Ja Und was mir da auch sofort einfällt, sind diese ganz tollen Übungen die wir bei Empower her im Verein gemacht haben.
00:44:26: Bei dem Bewerbungs-Training für migrantische Frauen und das war... Wirklich toll, da mussten wir unsere Hände in die Seite stemmen.
00:44:35: In die Hüfte und dann mit ausgestrecktem Kopf nach oben blickend und gerade im Rücken durch den Raum gehen.
00:44:42: Und das war für mich am Anfang richtig schwer!
00:44:45: Ich hätte nur gedacht, dass so eine einfache Übung für mich so schwer sein kann.
00:44:49: Da ich richtig gemerkt habe, es wird mir gut tun, wenn ich das öfter machen würde... ...und selbstbewusster werde.
00:44:54: Das hat wirklich geholfen, also es wäre wirklich ganz toll.
00:44:57: Ja, also auch was wichtig ist wie stehst du da?
00:45:00: Also wenn ihr euch anschaut wie viele Frauen sozusagen so die Beine ganz eng beieinander halten und das macht dich unstabil.
00:45:09: Aber wenn du ein bisschen Abstand zwischen den Beinen hast und das Gewicht auf beiden Beinen gleich verlagerst und den Oberkörper rausstehst und auch die Arme nicht so am Körper dran kleben sondern ein bisschen locker lassen und du wirst merken, du hast eine ganz andere Ausstrahlung.
00:45:30: Und auch wenn du das machst.
00:45:32: Also Frauen ist ja oft so die dann an sich herum friemeln oder in den Haaren rum zupfeln und so.
00:45:38: Das sind alles irgendwie Gesten, die dich kleiner machen Also einfach auch dazu beitragen, dass du unsicherer aussiehst.
00:45:47: Weil diese Präsenz kommt oft von der eigenen Körperspannung und wie du da stehst, wie du Leuten in die Augen schaust.
00:45:55: Und gerade wenn du das Gefühl hast, hey ich habe was zu sagen dann sag's!
00:46:01: Ja
00:46:02: und sagt es mit Selbstbewusstsein.
00:46:05: Und ganz wichtig, also das gerade bei den systematischen Unterbrechern.
00:46:10: Also so ist es mir mit dem Moderator von jetzt dreht die gegangen.
00:46:13: Wir haben massiv wollte mir das Mikro wegnehmen Einfach weiter reden unten leichten Tick lauter aber nicht, dass die Stimme so piepzig wird oder sich überschlägt.
00:46:25: Sondern ganz wichtig ist das du dann kontinuierlich einfach weiterredest also, dass du dich da auch nicht aus dem Konzept bringen lässt und dann schneller redest weil das nimmt dann auch wieder was von der Wirkung und man wirkt ja nicht so kompetenz sondern ruhig uns sachlich einfach weitereden entleicht einen Tick lauter aber bestimmt weitergehen.
00:46:46: und für mich ist es so ich visualisiert mir immer diese Straße Griechenland, wo ich über die Straße gehen will.
00:46:53: Und da ist es eigentlich genau das gleiche Augen zu und durch und einfach weitermarschieren und alle glauben lassen Ich gehe da jetzt rüber und dann halten die anderen auch an.
00:47:04: Also das war dann auch so, ich durfte doch zur Ende reden.
00:47:07: aber na also das wäre nicht gegangen wenn ich auch nur irgendwie so ein bisschen auf den reagiert hätte.
00:47:13: sondern man muss dann schon eine eigene Energie entwickeln und einfach strammweidermaschen und das sagen was man zu sagen hat
00:47:21: Ja, und auch vielleicht wenn einem schon der Faden genommen wurde sagen okay ganz kurz lass mich mal kurz ausreden oder selber sich den Raum wiederholen und sagen ja wie ich eben gesagt habe und dann einfach weiter reden.
00:47:36: Und direkt was sagen statt einfach still zu sein und vielleicht auch in der Situation direkt alles umdrehen und sagen hey würdest du das so... auch zu einem Mann sagen.
00:47:49: Oder selber mal, wenn man weiß dass eine bestimmte Person einmal gesagt hat du würdest so viel besser aussehen wenn du öfter lächeln würdest dann einfach auch wenn die person mal schlecht drauf ist sagen hey Lächler doch mal!
00:48:00: Du würdest doch so viel schöner aussehen
00:48:05: Ja ja wobei das glaube ich es manchmal so ein zweischneidiges Schwerte weil bei deinem ersten tipp würdest du das so zu einer Mann sagen?
00:48:14: Kommst du in diese Gender-Debatte rein und die ist aktuell so giftig.
00:48:18: Das glaube ich bringt nicht so!
00:48:19: Also, ich finde deinen anderen Weg dann schon ein bisschen cleverer.
00:48:23: Und was ich gemerkt habe ist einfach... ...die Sachen so machen wie du sie gerne hättest.
00:48:31: Oder wenn du etwas sagst Nicht würdest du das bei einem Mann sagen Sondern einfach hey Ich find es unhöflich Wenn ich unterbrochen werde.
00:48:39: Ich möchte dass wir aeinander alle zuhören.
00:48:41: Dann hast du nicht diese Mann-Frau-Debatte drin, weil die ist aktuell so vergiftet.
00:48:47: Sondern dass man auf Allgemeinplätze geht wie wir insgesamt besser miteinander kommunizieren könnten.
00:48:54: Aber ist es dann auch wieder, dass man sich in eine Harmoniebedürftigkeit zurückdreht?
00:49:01: Nee!
00:49:01: Also das kommt drauf an, wie du sagst.
00:49:04: Grundsätzlich kannst du ja sagen hey, hier sind unsere Regeln des Miteinanders Und dass wir alle höflich zueinander sein sollten.
00:49:10: Dass wir alle einander zuhören sollten, dass wir einander nicht unterbrechen... Also das hat ja nichts grundsätzlich mit Harmoniebedürftigkeit zu tun sondern ich glaube, dass sich mal wieder daran erinnern sollte, dass es einfach einen normalen Umgang miteinander sein sollte der für alle Menschen gilt.
00:49:27: Das stimmt!
00:49:29: Ja?
00:49:29: Und ich glaube, dass man einfach mehr so an dieses Allgemeine appelliert.
00:49:34: Wie gehen wir eigentlich miteinander um?
00:49:36: Ich höre dir zu und dann möchte ich das du mir zuhörst!
00:49:41: Respektiere, dass du eine Meinung hast.
00:49:43: Aber dann nimm dir jetzt bitte die Zeit und hör dir meine Meinung an!
00:49:46: Und ich würde das wirklich nicht auf diese Mann-Frau-Debatte kriegen, weil ich gemerkt habe... ...dann geht oft so in wie sie runter und so dieses gegen alles was mit Genderfragen zu tun hat.
00:49:55: Ich finde ja alle ganz geil da drauf rumzureiten und das glaube ich bringt überhaupt nichts sondern ich würde eher darauf hingehen.
00:50:02: wir wollen wir.. ..das wir insgesamt miteinander umgehen, miteinander reden und kommunizieren So, aber was machst du jetzt zum Beispiel?
00:50:11: Sag mal Freundeskreis.
00:50:13: Schöne Runde und auch einer von deinen feministischen männlichen Freunden macht da lauter ungute Sachen!
00:50:23: Ja wenn das so ist dann... würde ich die Person vielleicht auch mal unter vier Augen ansprechen und mit der drüber reden, dann sagen hey das was du da gerade machst ist nicht cool.
00:50:35: Können wir darüber reden?
00:50:37: Ich finde es nicht gut wenn du sowas sagst auf die Weise sexistisch oder auf dieweise frauenfeindlich und einfach den Druck rausnehmen indem man das nicht vor der ganzen Gruppe macht sondern mit der Person alleine spricht
00:50:52: Ja und vielleicht auch einfach mal deutlich machen, wie es sich anfühlt.
00:50:56: Ehe mit Ich-Botschaften.
00:50:58: Weil ich glaube das ist manchen auch gar nicht bewusst Was da passiert.
00:51:02: also das ist ja das so.
00:51:04: Wie bin ich aufgewachsen?
00:51:05: Wie habe ich's vorgelebt bekommen?
00:51:07: und ich glaube dadurch dass Ja also viele Männer das ja selber nicht erleben.
00:51:11: Das ist ja nicht ihre Normalität.
00:51:14: Also woher sollen sie es denn wissen weil ihnen passiert Es ja in der Regel nicht und Da glaube ich wenn dir etwas Nicht Passiert Wenn das nicht deine Lebenswelt ist, dann siehst du es oft auch gar nicht.
00:51:26: Wir nehmen ja Dinge oft nur wahr wenns uns selber betrifft und wenn's uns selber nicht betrifgt, dann sehen wir es ja auch nicht!
00:51:31: Das ist ja wie mit allen Formen der Diskriminierung Wenn ich nicht betroffen bin, ja kriege ich bestimmte Sachen nicht mit
00:51:38: Kann man auch nicht eins zu eins nachempfinden natürlich
00:51:42: Ja und wir haben uns dann überlegt, was könnte es denn daneben noch für Dinge geben die wir machen können?
00:51:49: Also zum Beispiel werden euch sowas im Arbeitskontext passiert oder an der Schule oder in der Uni oder so.
00:51:55: Normalerweise gibt es dann auch Stellen Antidiskriminierungsstellen oder Gleichstellungsbeauftragte, also es gibt oft dann Personen die für solche Themen zuständig sind wo man das auch einfach mal melden kann.
00:52:12: Oder es gibt auch diese Antidiskriminierungsstelle an die man sich wenden kann sozusagen dass man die Verantwortung gerade wenn das etwa dauerhaft immer wieder von den gleichen Personen passiert einfach die Verantwortung vielleicht auch ein bisschen abgeben an jemand der professionell damit umgehen kann.
00:52:28: Dann Tipps aus unserer Runde war vielleicht Workshops anzubieten.
00:52:33: Also, wie kann ich mit einer Feministin eine schöne Beziehung führen?
00:52:38: fand ich einen sehr tollen Vorschlag oder dass man Workshops für Männer macht, wo man ihnen einfach so mal die Augen öffnet und das aufzeigt wie das vielleicht ist.
00:52:50: Und war jetzt schön von dir zu hören, dass jetzt in deinem Umfeld immer mehr Männer auch was sagen und es auch nicht toll finden als ich glaube sozusagen diese Bystander also die Typen die rumstehen und eigentlich gar nichts nicht machen aber auch nichts dagegen machen, vielleicht einfach mal gezielt ansprechen und vielleicht auch mal den Wunsch äußern.
00:53:12: Hey ich glaube wenn du mal da was sagen würdest würde das wahrscheinlich eher nehmen als wenn ich jetzt etwas sage also bewusst die Ansprechenden und einfach auch um Unterstützung bitten und einfach vielleicht auch in der eigenen Gruppe so einen Bewusstsein dafür schaffen.
00:53:27: gerade wenn es im eigenen Freundeskreis oder so Sachen passiert dann wichelt man ja noch eher rüber weil man will halt hier nicht die Stimmung vermiesen.
00:53:35: aber Also wenn ich jetzt in meinem engsten Freundeskreis sowas nicht ansprechen kann.
00:53:40: Wo dann?
00:53:41: Ich glaube, dass man manchmal auch schon so eben ganz klein anfangen kann.
00:53:45: Genau und dann ist aber auch natürlich wichtig das man für sich selber sorgt und auch einfach schaut was es machbar.
00:53:52: Ja, es ist nicht leicht natürlich.
00:53:55: Aber wir haben glaube ich jetzt genug Wege, Strategien und Beispiele euch mit gegeben und Tipps die ihr anwenden könnt ohne dass vielleicht jede Situation sofort ausatmen muss und ein Konflikt entstehen muss.
00:54:07: Wichtig ist dabei aber auch das ihr auf euch selber schaut und dass ihr schaut wie viel verkraftig, wie viele halte ich aus?
00:54:14: Und wieviel schaffe.
00:54:16: Und wie viel möchte ich mich auch mit dem Thema beschäftigen?
00:54:20: Was aber dabei immer helfen kann, ist dass man Menschen sucht.
00:54:24: In diesem Fall meistens Frauen die dasselbe erlebt haben oder ähnliche Sachen in ihrem Leben hatten und dann mit denen drüber spricht und dadurch auch einen Zusammenhalt schafft und sich damit austauschen kann.
00:54:38: Das stärkt gegenseitig natürlich ja!
00:54:43: Wir reden ja heute über Mikromachism.
00:54:45: Also hilft auch vielleicht gegen diese Mikromatchismen, auch kleine Schritte.
00:54:51: Micro ist manchmal viel machbarer als Makro und auch schon kleine Dinge wie eben nicht auf die Seite gehen wenn einem jemand entgegen kommt oder auch mal mehr Platz in der Bahn einnehmen.
00:55:04: Ist vielleicht schon kleiner Schritt der dann hilft dass man als Frau mehr wahrgenommen wird Ja und dass man vielleicht auch nicht immer alles machen muss, wenn man reinkommt und der Satz fällt ja mach mal Kaffee.
00:55:18: Dass man dann sagt nee warum?
00:55:21: Oder
00:55:22: sagt ja es können sich doch alle selber ihren Kaffees holen ich bin dafür nicht zuständig.
00:55:27: Ja das würd's noch einfacher machen.
00:55:29: Oh kaffee ist gut können sie mir einbringen
00:55:32: Das ist auch gut, ja.
00:55:34: Fällt mir besser!
00:55:35: Also weil weißt du sonst machst es ja wieder problematisch?
00:55:37: Weißt du so und bist die zickige Frau?
00:55:40: Ich glaube das.
00:55:40: dann ist immer Tür und Tor geöffnet für bis die zicke Frau, ne?
00:55:45: So,
00:55:46: ne?!
00:55:47: Kaffee... Es gibt Kaffe... Oh wo finden sie den?
00:55:49: Wo haben Sie denn Ihren her?
00:55:51: Also gar nicht drauf eingehen also gar nicht sozusagen erstmal in die Rolle kommen sondern manchmal einfach auch das ignorieren was ganz anderes sagen was eigentlich gerechtfertigt wäre Ja.
00:56:03: Ich glaube manchmal, wenn du es problematisierst, dann hast du noch eine andere Debatte dran an der Backe also die ist dann manchmal wirklich nicht so schön.
00:56:12: Also deswegen fände ich eigentlich für alle Männer da draußen Wir haben auch ein paar Strategien für euch weil ich glaube dass das einfach ganz wichtig ist.
00:56:22: ohne euch geht's nicht.
00:56:24: Das ist einfach sonst einen Kampf gegen Windmühlen.
00:56:26: und deswegen ist meine erste Bitte an euch Wenn euch Frauen von solchen Erfahrungen erzählen und das sprechen, hört mal zu.
00:56:38: Hört mal zu!
00:56:39: Und es öffnet sich für euch eine neue Welt, weil ihr das ja nicht erlebt und nehmt es bitte ernst.
00:56:45: also auch tausend Nadelstiche tun unglaublich weh und lasst sie ausreden.
00:56:54: Also das ist schon einfach mal zu hören, ausrede lassen, dass man annehmen mal ernst nehmen, was da gesagt wird.
00:57:03: Ja und auch bei blöden Bemerkungen eben nicht diese Bystander sein sondern einschreiten etwas sagen.
00:57:11: oder wenn ihr mitbekommt dass jemand irgendetwas sagt was grenzüberschreitend ist und was einfach nicht geht dann auch als Mann vielleicht sagen hey das ist jetzt nicht gut sagst oder überleg noch mal, ob das so gut ist.
00:57:27: Vielleicht dann eben auch unter vier Augen und vermeidet vielleicht auch dass ihr zu viel raumein nehmt weil wie wir schon gesagt haben man kriegt es selber manchmal gar nicht mit als man... Und dass man sich dann vielleicht nochmal selber reflektiert und nochmal selbst aufs Licht schaut und schaut hey!
00:57:43: Wie viele Raum nehme ich gerade ein?
00:57:45: Nämlich vielleicht gerade unnötig Raum von Frauen weg.
00:57:48: oder bin ich grade zu nah an anderen Frauen.
00:57:53: Ich tue gerade den ganzen Sitz für mich alleine, beanspruchen eineinhalb Sitze die ich eigentlich gar nicht bräuchte und da dann einfach auch nochmal draufschauen.
00:58:02: Ja und vielleicht einfach die Beine ein bisschen beieinander halten?
00:58:08: Vielleicht auch ganz praktisch!
00:58:09: Vielleicht einfach auch mal selber kritisch zu reflektieren also so sein eigenes Verhalten gegenüber Frauen aber auch der eigenen Partnerinnen Freundinnen und Ähnliches mal zu schauen.
00:58:21: Hey, war ich an der einen oder anderen Stelle vielleicht einfach übergriffig?
00:58:26: Ja!
00:58:27: Einfach auch verletzend bis hinzu gewalttätig beleidigend.
00:58:32: Und wenn ich merke wo für Scheibenkleister ja war Ich dafür auch die Verantwortung zu übernehmen und vielleicht dann auch Mal das Gespräch suchen und wirklich ja auch das zu erkennen.
00:58:46: hey Das habe ich gemacht und es war nicht gut.
00:58:48: Und ja, und dann hoffentlich auch das Verhalten verändern.
00:58:52: Und ja informiert euch auch mal bildet euch mal weiter!
00:58:56: Es gibt ganz ganz ganz viel zu euch im Netz.
00:59:02: Wohl einfach diese toxische... Also ich weiß gar nicht wie es beteichende Willmännlichkeit da gefeiert wird.
00:59:08: Ich glaube es gibt noch andere Möglichkeiten, einen Mann zu sein und auch stark zu sein.
00:59:15: Und stark hat oft nichts mit Gewalt oder jemandem unterdrücken zu sein sondern ich finde starke Stärke ist einfach ja wenn ich weiß wer ich bin und was ich kann.
00:59:26: und ich kann anderen neben mir lassen und kann denen genauso Raum eingeben.
00:59:30: und das heißt nicht dass mir etwas weggenommen wird sondern Wenn man beiden Raum lässt wird der Raum einfach weiter und größer.
00:59:39: Man kann sich gut fühlen, indem man auch andere wachsen lässt da sein.
00:59:44: Man kann lernen und sich bereichern.
00:59:47: also informiert euch.
00:59:48: Lest mal andere Webseiten wo auf das Thema eingegangen wird schaut euch Videos an macht Workshops mit redet mit Frauen und versucht einfach mal eine andere Perspektive einzunehmen Und verhaltet euch so wie ihr möchtet dass ich Andere euch gegenüber verhalten.
01:00:07: Ich finde, das ist so ein Spruch aus dem Poesiealbum.
01:00:11: Aber ich finde der passt!
01:00:12: Ja und dazu möchte ich euch auch noch was ins Gehirntag an.
01:00:27: Nämlich dass wir auch schauen seiten, dass es nicht darin umschwingt in einem Männerhass sondern dass wir schauen, dass wir miteinander klarkommen wieder gegeneinander sind.
01:00:41: Und ich hab jetzt gerade auch in der Folge total gemerkt, dass sich da bei mir auch noch schauen kann!
01:00:46: Dass ich mehr darauf achte eher darauf einzugehen wie ich möchte das diese Welt funktioniert und nicht gleich wieder in die Passiv-Aggressive Haltung gehe weil es eben auch ein Thema ist, dass einen als Frau sehr beschäftigen kann und wo auch Emotionen natürlich mitspielen.
01:01:03: Dass man schaut, dass man Dinge anspricht aber dass man so macht es nicht wieder zu dieser frauen Männerdebatte kommt, sondern dass man ein Miteinander findet und auch schaut, dass es eben zu dieser Gleichberechtigung kommt.
01:01:18: Und nicht zu
01:01:19: Hass!
01:01:20: Ja also das ist ja auch immer meine Botschaft hey Leute lass uns alle mal ein bisschen netter, freundlicher und entspannter miteinander umgehen und weil das tut dann allen gut.
01:01:33: Also das glaube ich ist einfach ganz wichtig.
01:01:35: und deswegen sozusagen, was will ich den Frauen ins Hirntackern?
01:01:40: Nehmt euren Platz.
01:01:42: Den kriegt ihr nicht geschenkt!
01:01:44: Der kommt nicht zu euch hin.
01:01:46: Niemand wird euch einladen, niemand wird euch den roten Teppich ausrollen sondern ihr müsst euch den Raum nehmen und es euch wert sein.
01:01:55: Also, na?
01:01:56: Also deswegen mein Appell nimmt euch den und bei Grenzüberschreitungen einfach gleich von Anfang an auch eine Grenze ziehen.
01:02:04: Weil wir Menschen spüren da gibt's ne Grenze und da wird die Grenze gehalten dann gehen sie auch nicht weiter.
01:02:10: Und wenn die Grenzer hält hast du weniger Stress Wenn du es erlaubst dass immer wieder Leute über deine Grenzen gehen und werden sie drübergehen und du wirst oft verletzt.
01:02:19: Und meine Botschaft an alle Männer ist ein bisschen mehr Sensibilität und einfach mal den Blick richten.
01:02:28: An alle Männer, die spüren da stimmt was nicht vertraut auch auf euer Gefühl und schreitet ein weil ich kann wie nur wiederholen ohne euch geht es nicht.
01:02:41: Es braucht beide Seiten.
01:02:43: Und deswegen, wenn ihr Grenzüberschreitungen mitkriegt oder auch bei euch selber merkt zieht da eine Grenze und macht einen Stopp rein.
01:02:53: Dann wird es für uns alle leichter!
01:03:00: Meine Lieben, es freut uns.
01:03:02: Smiller eines unserer Podcast-Mitglieder hat für uns eine tolle Interviewpartnerin entdeckt – nämlich Dr.
01:03:09: Simone Borell.
01:03:10: Sie ist Unternehmerin, Wissenschaftlerin und einer der führenden Stimmen in Deutschland zur Antidiskriminierung Neurodiversität und inklusiver Sprache.
01:03:20: Als geschäftsführende Gesellschafterin der LOB, der ersten linguistischen Unternehmensberatung Und Initiatorin der Diversity Company beriet sie Organisationen und Firmen dabei, Sprache als Schlüssel für mehr Fairness und Wirkung zu nutzen.
01:03:37: Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet unter anderem mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Mannheim.
01:03:44: Außerdem ist sie Autorin, Kolumnistin und Herausgelberin.
01:03:48: Und setzt sich mit ihrer Arbeit für eine Wirtschaft ein die nicht nur erfolgreich sondern auch empathischer und gerechter ist.
01:03:56: Herzlich willkommen!
01:03:58: Hallo Perdita, danke euch für die Einladung und vieles schöne Intro.
01:04:02: Okay Die erste Überraschungsfrage ist Wenn du im Job für einen Gruppenfoto mit vielen Männern zusammenstehst wo stellst du dich dahin?
01:04:13: Das kommt faktisch nicht vor zum Glück, weil ich darauf immer sehr stark achte.
01:04:19: Dass Repräsentation von Geschlecht auf Bildern in denen ich bin auch fair stattfindet.
01:04:27: Das heißt, ich weise die Fotografierenden davor darauf hin, dass wir eine ähnliche Anzahl von weiblich und männlich gelesenen Personen haben.
01:04:38: Und wenn es dann tatsächlich so sein sollte, dass sich die einzige Frau auf einem Bild bin – von ansonsten wie du gesagt hast Männern – das sogenannte Tokenism, also dafür benutzt werde, die Alibi-Frau zu sein, dann würde ich ein Foto auch ablehnen!
01:04:57: Ah, okay.
01:04:59: Also da bin ich sehr konsequent auch wenn es darum geht dass ich auf Podien spreche oder das sich auch sonst sonstige Tagungen eingeladen werde, dass ich mir vorher das Programm anschaue und auch da schon versuche solche strukturellen Ungleichheiten die ja auch oft durch die Vorauswahl der Initiatur innen geschehen.
01:05:21: Schon sichtbar zu machen und dann noch möglicherweise noch andere Personen mitzubringen auf das Panel oder auch in das Programm so dass sich nicht die einzige Frau bin weil es muss einfach mehr Sichtbarkeit von weiblich gelesenen Personen stattfinden.
01:05:33: Okay, in unserem aktuellen Podcast geht es ja um das Thema Mikromachismus im Alltag.
01:05:39: Also wie ist dein Bezug zu dem Thema und was mich besonders interessieren würde?
01:05:46: Was macht man denn in einer linguistischen Unternehmensberatung beziehungsweise in einer Diversity Company und gibt's da Verknüpfungspunkte zu unserem Thema?
01:05:57: Mein... eigene Ansatzpunkt oder mein eigener Bezugspunkt zum Thema Mikromachismus ist sicherlich biografisch, da ich in einer Familie aufgewachsen bin.
01:06:09: In der, ich finde relativ, finde ich gleichberechtigung zwischen meinen zwei Elternteilen geherrscht hat.
01:06:15: Mein Vater war bei den Kriminalpolizei auch nicht unbedingt das System, indem wenig patriarchale Strukturen herrschen zumindest aus meiner Sicht und dass sich solche Solche subtilen Machtmechanismen schon sehr früh gemerkt habe und auch gemerkt haben, wie unser ganzes Familiensystem darunter gelitten hat.
01:06:36: Und ich sozusagen dann mehr und mehr in meiner Jugend die Stimme dagegen erhoben habe und versucht habe das umzudrehen.
01:06:43: Witzigerweise arbeitet mein Vater inzwischen in meiner Firma also es
01:06:48: hat
01:06:48: sich doch finde ich alles irgendwie dann in eine schöne Richtung entwickelt, wie wir das alles aufgearbeitet haben.
01:06:55: aber ja... erfahrene.
01:06:57: ich habe das dann auch in vielen beruflichen situationen erfahren sei es in meinem universitären werde gang sei es im ersten job als kommunikationsleiterin.
01:07:06: ich hatte immer diese stellung dass ich eine frau war unter vielen männern die mich meistens an dieser position nicht haben wollten oder im silenzen wollten also mir sozusagen keine ja keine stimme geben wollten.
01:07:20: dass ist so ein ganz typischer mechanismus und da sind wir auch schon beim thema mikromapschismus.
01:07:24: also das ist etwas was uns bzw.
01:07:27: jetzt mich in meinen verschiedenen Firmen eigentlich fast jeden Tag begleitet, weil wir Unternehmen beraten mit der linguistischen Unternehmensberatung erstmal vor allem im Bereich inklusiver Sprache.
01:07:40: also wie kann ich durch Sprache Menschen sichtbar machen und eben nicht nur die Privilegierten, die sowieso schon sichtbaß sind.
01:07:48: Und mit der Diversity Company bucke ich auch eben tatsächlich im Bereich Diversität, Antidiskriminierung in Schulen und meistens sind es dann Menschen die eben in Machtsystemen in den oberen Etagen sitzen.
01:08:05: Sprich in vielen Unternehmen sind das dann eben auch meistens männliche Personen mit denen nicht arbeiten Und deswegen begegne ich diesen Phänomen des Mikromachismus.
01:08:15: Wir kommen bestimmt auch noch gleich darauf, wie ich das verstehe.
01:08:19: Begegne Ich gewisserweise fast täglich oft nicht im direkten Face-to-Face Verständnis sondern auch sehr viel in der schriftlichen Kommunikation weil mein Job eben auch viel darin besteht den Vertrieb für die Firmen zu machen und da bin ich eben oft in Verhandlungen oder in schriftlichen Kommunikationen mit den Menschen, die dann auch wiederum über Geld entscheiden.
01:08:41: Und Geld hat ganz viel mit Macht zu tun.
01:08:42: Das heißt meistens kommuniziere ich mit männlichen Personen, die denn eben auch versuchen für sich diese Praktiken zu nutzen.
01:08:51: Und das finde ich auch ganz wichtig an der Stelle zu betonen dass von den meisten eigentlich keine böse Absicht ist sondern Die Personen sind genauso wie ich auch in einem gewordenen gesellschaftlichen System aufgewachsen, haben männliche Rollen gelernt.
01:09:07: Haben männliche Autoritätsmuster gelernt und bewegen sich dann in diesem ganz selbstverständlichem Hinterfragen des gar nicht.
01:09:13: beispielsweise das Phänomen des Placemaking dass sie viel mehr Platz beanspruchen als weiblich-sozialisierte Personen.
01:09:21: Das betrifft sich nicht nur auf das Thema, wenn ich an jemanden am Bürgersteig vorbeigehe, dass ich dann sozusagen Nichtplatz mache.
01:09:28: Weiblich sozialisierte Person würde eher Platz machen oder auch in der Straßenbahn, dass vielmehr Platz eingenommen wird, als im Sitz vorgesehen ist und dass dann weibliche sozialisierten Personen sich verkleinern gucken, dass andere noch Platz haben.
01:09:42: Während männlich-socialisierte Menschen tendenziell eher in die Vergrößerung gehen, also sich mehr Platz auch nehmen durch verschiedene physische Positionen.
01:09:53: Das sind so Sozialisationsmuster die oft in den Menschen wie gesagt durch Reulenvorbilder drin sind, die auch unreflektiert übernommen.
01:10:03: und da setzt unsere Beratung
01:10:05: an.
01:10:06: Jetzt hast du sehr allgemeine Situationen beschrieben, die wir alle im Alltag erleben ,die wir auch im Podcast schon erwähnt haben.
01:10:14: Was bewegt dich jetzt sozusagen auch mal persönlich?
01:10:17: Also erlebst du vor allem in diesem professionellen Umfeld, in diesem Firmenumfeld.
01:10:25: Micromachismen auch, also du hast ja jetzt gesprochen von Placing und Placemaking.
01:10:34: In der Straßenbahn aber erliebst du das auch in dein beruflichen Alltag?
01:10:39: Und gibt es zum Beispiel eine ganz typische Situation die dich dann auch verärgert oder wo du einfach merkst so das passt mir überhaupt nicht.
01:10:50: Mich hat zu Beginn meiner Laufbahn, als ich mit meiner Promotion fertig war, sehr häufig geärgert, dass ich mit Phänomenen in Kontakt bekommen bin.
01:11:03: Die eben unter diese Micromachismen fallen.
01:11:06: zum Beispiel die sogenannte Infantilisierung.
01:11:10: Das bedeutet eine weiblich gelesene Person, in dem Fall Ich wird kleiner, vernietlichender dargestellt.
01:11:18: Indem zum Beispiel zu mir gesagt wurde ach ja Mädel in deinem Alter, da fängt man ja erst gerade an mit dem Job oder du bist ja auch noch jung und schön, da bekommst du bestimmt viele Aufträge.
01:11:31: Und das ist ein ganz typisches Mittel in der Sprache was viele als gar nicht schlimm ansehen oder auch als ganz nebensächlich weil wir Sprache halt einfach so zwischen Tür und Anlebe nutzen was aber dazu beiträgt, dass die Kompetenz der Person und auch letztlich die Person selbst.
01:11:51: Ich meine ich war eine achtundzwanzigjährige promovierte Frau mit Doktortitel einfach nicht ernst genommen wird!
01:11:58: Und in dieser Situation ist das dann für sehr viele Menschen – auch für mich damals extrem verletzend weil Sprache macht ja nicht nur etwas mit uns im Außenkompetenz aufbauen, dass dann andere denken okay die ist vielleicht doch nicht so toll oder so klug sondern die macht auch innerlich was mit uns.
01:12:19: Dass wir uns selbst in Frage stellen das wir diese Gewalt sozusagen die von außen kommt also wir könnten es durchaus als sprachliche Gewalt bezeichnen und dass wir sie mit nach innen tragen und dass uns das extrem stark verletzt.
01:12:33: und es gibt viele Studien die zeigen Aggressionen über Sprache oder auch, ich würde das schon noch aus Gewalt in der Sprache dazu beitragen.
01:12:43: Dass Menschen vermehrt in psychische Krankheiten rutschen also Depressionen, Angststörungen viele Unsicherheiten die sich dann auf das Selbstbild aufbauen.
01:12:57: und gerade dann eben Frauen die vermehrts solche Dinge erleben bewerten sich dann schlechter was dann dazu führt, dass wir wenn wir miteinander im Gesellschaftlichen oder auch im Arbeitsaustausch sind das Frauen sich ganz anders verhalten als Männer weil sie eigentlich schon fast befürchten müssen, dass sowas kommt.
01:13:20: Das heißt die sind eigentlich schon die ganze Zeit in so einer Schutzhaltung weil Sie da denken okay wenn ich das jetzt sage, dann kommt das oder wenn ich, da halte ich mich mal lieber zurück.
01:13:30: Sie müssen sich eigentlich permanent schützen und das macht was mit der eigenen Identitätsdarstellung nämlich dass ich mich immer weiter selbst zurücknehme bis hin zur Unsichtbarkeit.
01:13:39: viele Politikerinnen verlassen ja auch die sozialen Medien oder das Internet weil sie massive Anfeindungen bekommen oder auch Frauen in NGOs.
01:13:47: In allen Bereichen sind Frauen diejenigen die viel mehr Hass abbekommen verbalen Hass als Männer zurückziehen und das finde ich eine ganz, ganz große Ungerechtigkeit.
01:13:58: Ja also Leute nochmal zur Erinnerung da könnt ihr auch unsere alte Folge über Sexismus noch mal nachhören.
01:14:05: Da hat eine Frau berichtet die von diesem Hass überzogen wurde.
01:14:10: Also ein Tipp am Rande Okay aber was trägst du jetzt aktuell?
01:14:15: Jetzt vor allem mit deiner Firma mit der linguistischen Unternehmensberatung zu Lösung bei.
01:14:21: Kannst Du uns vielleicht einfach Tipps geben, also was man machen kann.
01:14:27: Wenn einem das so im Alltag begegnet hast du da oder was redest du den Firmen oder Organisationen wie sie auch insgesamt dann ja gerechter werden und da ein bisschen sensibler werden?
01:14:40: Ja, dass ist eine sehr gute Frage weil ich will ja eben nicht nur kritisieren, ich will die Welt gerechter machen und am liebsten durch Sprache, weil ich auch Sprachwissenschaftlerin bin, Und in den Workshops, die unsere KundInnen bei uns buchen – das sind Unternehmen und Hochschulen.
01:14:58: Das sind öffentliche Verwaltungen.
01:15:02: sehr, sehr häufig darum überhaupt erstmal sichtbar zu machen wie Diskriminierung in der Sprache stattfindet.
01:15:08: Also das sind dann eben Weiterbildungen zum Thema inklusive Sprache, zum Thema Diskriminierung in der Sprache, zum zum Thema Sexismus in der sprache und da sind wir dann ungefähr vier Stunden vor Ort oder auch digital und zeigen den Menschen in den Unternehmen zb was es für sprachliche Phänomene gibt, die so einen Sexismus oder auch Mikromachismus zulassen.
01:15:35: Und da habe ich vorhin schon einen erwähnt das ist die sogenannte Infantilisierung also diese Kleinmacherei von Frauen oder Verniedlichungen Verkindlichung und allein dass es dann diesen Begriff gibt und dass wir auch diese Beispiele geben in dem Workshop manchmal wird das auch nachgestellt oder wir haben authentische Sprachaufnahmen oder Videoaufnahmen.
01:15:56: Das macht schon was bei den Menschen.
01:15:58: Da kommt dann so ein Aha-Effekt und sie fangen an zu reflektieren, weil das ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten menschlichen Erkenntniswerkzeuge.
01:16:08: Es einfach die Reflexion über etwas und dann auch nochmal das Lernen statt verteidigen.
01:16:15: Und das ist auch etwas, was die Unternehmen damit mit uns machen.
01:16:18: Sie lernen dann wie sie anders reagieren können.
01:16:22: wenn solche Phänomene passieren bieten wir verschiedene Strategien an, was ich persönlich auch selbst immer nutze.
01:16:31: Wenn ich auf so etwas treffe ist die sogenannte Verlangsamungs- oder auch Spiegelungsstrategie das sich dann einfach nochmal nachfrage hey!
01:16:39: Was genau
01:16:40: meinst du damit?
01:16:41: Oder hast du das gerade ernst gemeint?
01:16:43: Kannst du das noch mal formulieren?
01:16:45: Das ist eine offene Frage dass es wenig konfrontativ und man hat die Person nochmal die Möglichkeit Ziree zu formulieren.
01:16:54: Es gibt auch andere Strategien, die ist eher direkt da.
01:16:58: Die ist auch sehr konfrontativ.
01:17:00: hier nachdem wie ich das auch formuliere zu sagen der Kommentar ist nicht respektvoll oder auch zu sagen, ich möchte nicht so angesprochen werden und manche Leute sagen dann auch sowas wie, das möchte ich aber nicht.
01:17:13: Ich möchte auf einer sachlichen Ebene bleiben also dass es immer wichtig eine Strategie zu finden die auch zu einer Person selbst passt und deswegen gibt es keine gewisser Weise jetzt One Size Fits All Strategie, die wirklich jede Person anwenden kann.
01:17:30: Sondern es muss zu jeweiligen Personen und auch zu jeweilligen Situationen passen.
01:17:34: Manche reagieren dann auch mit Humor.
01:17:37: Ich habe das auch eine Zeit lang so gemacht, wenn jemand zu mir gesagt hat, Mädel oder so ... Oder dann hab ich gesagt, Junge!
01:17:45: So habt ihr's dann auch wiederum sprachlich gespiegelt?
01:17:48: Hab ein bisschen dabei gelacht... Und das hat für mich gut funktioniert.
01:17:52: Es funktioniert aber nicht für alle für alle so gut.
01:17:55: Und deswegen rate ich dann auch einfach das auszuprobieren, weil es kommen so viele Möglichkeiten, das auszuprobieren leider in den täglichen Leben von weiblich-sozialisierten Menschen und da lässt sich auch gerne ChatGPT um Hilfe fragen.
01:18:09: also auch hier, obwohl ChatGPP an manchen Stellen nicht aus meiner Sicht unbedingt zur sprachlicher Gleichberechtigung beiträgt, in solchen Situationen Ich kenne durchaus Teilnehmende in unseren Workshops, die das auch nutzen.
01:18:24: Die dann sagen, hey ich habe diese Situation gehabt oder ich fühle dich könnte sie haben?
01:18:28: was könnte ich denn darauf reagieren?
01:18:30: Gib mir mal drei Beispiele und ausdrücken an die Wand hängen und sich gewisserweise verinnerlichen.
01:18:38: Ja, das war wirklich ein sehr kreativer Vorschlag.
01:18:41: Sind wir auch schon am Ende vom Interview?
01:18:44: Was möchtest du unseren Hörerinnen und Hörern da draußen vielleicht so ein bisschen ins Hirntag an?
01:18:49: Also was wäre deine Botschaft zu dem Thema an die Leute, die uns jetzt hier hören?
01:18:56: Ja also ich vermute dass die Menschen, die den Podcast hören ähnlich wie auch ich sehr viele solche Situationen in ihrem Leben schon hatten oder auch noch weiter
01:19:06: haben werden.
01:19:08: Und daher empfehle ich allen, das ernst zu nehmen und das auch durchaus aufzuarbeiten.
01:19:14: Ich habe das sehr viel in Psychotherapie gemacht oder auch in Coaching.
01:19:18: Das bedeutet meine eigene Kindheit, meine hassten Arbeitserfahrung usw.
01:19:22: aufgearbeitet und weil da einfach ganz viel Wut in mir war die ich nicht los... geworden bin.
01:19:28: Und ich wollte nicht, dass diese Wut mich weiter blockiert weil letztlich ist das ja auch eine unverdaute Emotion.
01:19:35: und dann habe ich so manchmal das Gefühl gehabt da kommt so ein Spruch und in mir selbst buddelt es und da kommen irgendwie zwanzig Jahre Diskriminierungserfahrung raus die der Person am liebsten sozusagen jetzt in einem Satz hinknallen würde aber bringt mich in der Situation nicht weiter und die Person auch nicht.
01:19:53: Und deswegen hat es mir sehr geholfen, diese Situation alle für mich selbst aufzuarbeiten.
01:19:59: Ich habe auch viel darüber geschrieben.
01:20:01: das ist meine eigene Verarbeitungsstrategie, die Situationen auch aufzuschreiben.
01:20:05: was wurde gesagt?
01:20:07: Was hab ich gesagt?
01:20:07: Das hätte ich gerne gesagt!
01:20:09: Das kann ich euch allen empfehlen macht so etwas was ich auch empfehle kann sich jeden Tag immer wieder auch selbst zu motivieren, neue Strategien zu testen.
01:20:22: Ich habe ja gerade ein paar vorgeschlagen und einfach so zu gucken wie es so passiert.
01:20:27: Ich mache das mittlerweile so dass ich nicht die Straßenseite wechseln und dass ich auch nicht den Gehweg freigebe wenn mich jemand entgegen kommt und ich laufe meine Linie und ich ziehe das auch durch.
01:20:38: Manchmal ist schon jemand in mich reingelaufen aber die meisten machen dann eben doch Platz.
01:20:46: klar zu machen, dass weiblich-sozialisierte Personen sich genauso viel Raum einnehmen dürfen wie andere und das auch mal selbst zu testen.
01:20:55: Und zum Beispiel die Redezeit zu stoppen – ich finde es immer spannend!
01:20:59: Ich habe früher sehr viele Meetings untersucht so Transkripte und die Redezzeit gestoppt und da sehen wir, dass sich weibliche sozialisierte Menschen viel weniger Raum nehmen von der Redezeite hier.
01:21:09: Auch das mal zu üben zwei Minuten zu sprechen und das auszuhalten in einer Gruppe.
01:21:16: Ansonsten würde ich sehr, sehr gerne denjenigen die wahrscheinlich ganz dringend den Podcast Inhalt bräuchten.
01:21:23: Ihnen vielleicht nicht hören aber ihn vielleicht weiter gesagt bekommen.
01:21:26: Den würde ich ganz arg wünschen und empfehlen dass sie sich mehr selbst reflektieren und das sie wie gesagt mehr Lernen statt verteidigen weil wir können uns alle weiter entwickeln als Individuen.
01:21:40: Gerade männlichsozialisierte Personen leiden unglaublich unter diesen patriarchalen
01:21:48: Strukturen
01:21:49: und merken es oft nicht, wie sehr sie dadurch beschnitten werden.
01:21:52: Und dass Sie können auch selbst in Ihrer eigenen Identitäts- oder Selbstentwicklung wahnsinnig davon profitieren, wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigen würden könnten.
01:22:02: Deswegen empfehle ich Ihnen immer in diese Auseinandersetzung zu gehen mit dieser toxischen Macht, die sie so sich nehmen und auch klarzumachen was sie dadurch bewirken.
01:22:15: Aber das dauert sehr lange!
01:22:17: Das ist ein langer Reflexionsprozess, sich das auch einzugestehen und auch klart zu machen welche Privilegien gewisserweise die weiße männliche Fünfzig Plus Gesellschaft hat in einem globalen Norden und das hören viele auch gar nicht so gerne.
01:22:35: Das hören sie vor allem nicht gern, wenn Sie in der Gruppe sitzen und das dann das erste Mal erfahren.
01:22:40: Und dann kommt erst mal die Abwehrhaltung.
01:22:42: aber ja ich wünsche Ihnen dass Sie das ganz schnell überwinden weil nur so können wir weiterkommen wenn alle mitmachen.
01:22:47: Danke dir!
01:22:48: Das war jetzt wirklich ein schönes Schlusswort.
01:22:51: Hoffe ich doch!
01:22:52: Damit
01:22:52: sind wir jetzt auch schon rum.
01:22:54: also vielen vielen Dank für das Gespräch.
01:22:57: Ja, und dann fangen wir mal gleich mit den Challenges an.
01:23:07: Also meine erste Challenge an euch ist beobachtet Mal einen Tag lang wirklich sehr bewusst wo diese Micromachismen auftreten.
01:23:20: Also und wo erlebst du das?
01:23:21: Also zum Beispiel geht mal auf die Straße und beobachtet, wenn Leute da die Strasse lang gehen.
01:23:27: Wer weicht denn wem aus?
01:23:30: im Bus, im Kino in der Schule, im Flugzeug, wo du sitzt?
01:23:34: Wer nimmt mehr Raum ein und macht die Beine breit und nimmt einfach mehr Raum ein oder tut es auf den Sitzlehnen.
01:23:43: Auf den Armlehnen, wer hat die Macht über die Armlehne?
01:23:47: Wer schreibt Protokoll?
01:23:49: Wer wird angesprochen wenn's was zu reparieren aufzuheben zu tragen oder zu schrauben gibt?
01:23:56: Oder wer wird öfter unterbrochen in einem Gespräch?
01:23:59: Oder wie wird irgendwie lauter geredet wenn jemand das Wort ergreift?
01:24:04: also versuch da mal zu gucken und so ein kleines Protokoll zu führen.
01:24:08: Vielleicht, wenn ihr damit offenen Augen geht, entdeckt dir was!
01:24:11: Und wenn ihr so eine Grenzüberscheidung, das ist jetzt Challenge Nummer zwei, es wird schon bisschen anstrengender... Ihr merkt dass da ne Grenzverletzung ist?
01:24:20: Dann deckt die mal auf und versucht sie umzulenken.
01:24:24: also um Beispiel zu nennen Die Idee einer Frau wird ignoriert Und wird kurz darauf von einem anderen Mann präsentiert und für ernst behalten.
01:24:33: Dann reicht dann manchmal so ein Kommentar
01:24:36: Ja,
01:24:37: ich finde es gut dass sie die Idee von Frau X aufgegriffen haben diese ja vorhin geläutert haben.
01:24:42: Ich stimme dem auch zu.
01:24:43: Also sozusagen da wo diese Ignoranz Da war das zu überspielen oder wenn ihr seht dass der Mann Bald beinig sitzt und eine Frau, sich da so in den Sitz immer weiter irgendwie versucht dem auszuweichen.
01:25:01: Vielleicht das offen mal anzuschwenken?
01:25:02: Wow!
01:25:03: Sie nehmen aber viel Raum ein.
01:25:04: Die Arme brauchen die Weisung gar nicht mehr wohin sie soll einfach vielleicht einen kleinen Scherz machen, aber sichtbar machen was da eigentlich passiert also versuchen auf einem guten Weg das sichtbaar zu machen Aber auch dass Verhalten sich dann auch ändert
01:25:21: nicht nur darauf aufmerksam machen, sondern vielleicht selber auch aktiv werden und sich nicht einschichtern lassen.
01:25:27: Denn auch mal so Sachen machen wie wirklich nicht aus dem Weg gehen oder wenn jemand entgegen kommt dann Standhaft zu bleiben oder im Bus mal mehr Platz einzunehmen selbst als Frau.
01:25:40: Oder wenn man Kinder sieht, dass man zu kleinen Jungs sagt statt das die stark sind hey du siehst aber heute tall in diesem T-Shirt aus und dass man dann vielleicht zu klein Mädchen sagt boah Du bist aber schon ganz schön stark geworden und dass Man da vielleicht auch direkt selber aktiv wird
01:25:57: Wann?
01:25:57: Jetzt haben wir eigentlich gedacht, dass es nur kurze Recherche und wir reden nur kurz.
01:26:02: Und zack!
01:26:03: Haben wir uns wieder verquatschelt.
01:26:05: Das heißt aber Leute jetzt sind wir wirklich am Ende unserer Folge.
01:26:09: und ja was ist die nächste Folge?
01:26:11: Lea?
01:26:12: Ja, unser nächstes Thema ist Endometriose.
01:26:16: Eine Krankheit die auch für einen Frauen betrifft und darüber werden wir dann in der nächsten Folge sprechen!
01:26:22: Ja wie immer findet ihr unsere Quellen in den Shownauts und weitere Informationen über uns und über den Podcast auf www.futter-fürs-hirn.de fürs mit Ue.
01:26:35: Und ihr könnt gerne wieder Feedback zu uns und zum Podcast schreiben, und uns sagen wie euch die eine oder andere Challenge gefallen hat, die ihr vielleicht ausprobiert habt.
01:26:45: Gerne auch per Mail an wakeupatgemeinsam-in-europa.de Oder als Direktnachricht über Instagram!
01:26:53: Ja und ansonsten bleibt uns dann nur noch zu sagen Tschüss.