WakeUp! - Futter für's Hirn

WakeUp! - Futter für's Hirn

Transkript

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00:00:03: Ich kann ja gar nicht mehr meinen Eltern so richtig vertrauten, wenn ich eigentlich nicht weiß was machen sie denn mit meinen Bildern.

00:00:08: Halt dich die Kamera drauf

00:00:10: und mein Kind weint!

00:00:11: Wähle ich das Posten?

00:00:12: Kann ich

00:00:13: das

00:00:13: posten?!

00:00:36: Und wir sprechen heute über ein ganz spannendes und aktuelles Thema – und zwar gucken wir uns einmal des Thema Sharon-Thing an… dass wir euch gleich noch mal erklären werden.

00:00:45: Heute geht es nämlich um das Thema Content von Kindern über Kinder im Internet!

00:01:08: So ein kleiner Bruder hat es in die Hand gekriegt und bis zum Abend auswesend kaputt gemacht.

00:01:18: Du regst dich komplett drüber auf, krassen richtig, krassen Wutanfall schmeißt sich auf den Boden schreist rum.

00:01:27: dann bist du jetzt zwanzig fünf und zwanziger keine Ahnung und deine Freundin schickt dir einen Mien indem ein Kind einen Wutanfall hat auf dem Boden herum sich wälzt und schreit.

00:01:40: Du findest es super lustig und willst gerade mit einem anderen Meme antworten und stellst fest, Scheibenkleister!

00:01:48: Was bin ich?

00:01:49: So.

00:01:51: Und das müsst ihr euch irgendwie mal vornehmen als es Internet vergisst nichts.

00:01:56: Also irgendwas was mal da gepostet ist kann immer wieder rausgeholt werden.

00:02:01: Das heißt auch mittlerweile dass fast jedes Kind heute irgendwann im Internet auftaucht.

00:02:09: Ich kann sagen, ich habe Freundinnen und Bekannte die ich teilweise schon viele Jahre nicht gesehen hab.

00:02:15: Und die Kinder bekommen haben... ...und ich habe das Gefühl ich kenne die Kinder total in- und auswendig.

00:02:22: Sozusagen ich bin mit ihnen mitgewachsen.

00:02:25: Habe sie beim Aufwachsen zusehen können weil Ultraschallbild gezeigt haben, das Kind als Baby.

00:02:34: Also fast jede Woche erschien ein Bild mit dem Kind in den teilweise lustigen Süßen aber teilweise auch ultrapenlichen Bildern und es wird alles geteilt.

00:02:48: also ich habe einfach gemerkt seine Freundinnen da überhaupt kein Bewusstsein für gehabt haben was sie da gemacht haben.

00:02:55: so sozusagen Sie haben das Leben ihrer Kinder veröffentlicht Und genau dieses Teilen der Kinder, der Bilder von ihren Kindern in ihrem Alltag und im Leben – das nennt man Sharenting.

00:03:08: Genau!

00:03:08: Wie alles haben wir hier einen sehr neu modernen Namen den wir uns jetzt einmal anschauen werden.

00:03:13: Und zwar Sharentin ist eigentlich eine Wortzusammensetzung aus dem Wort share wie teilen und parenting von Eltern sein.

00:03:21: es kommt also aus dem Englischen.

00:03:24: Auf Deutsch heißt es ganz einfach Es geht darum dass Eltern Fotos Videos oder Informationen allgemein über ihre Kinder in sozialen Netzwerken teilen.

00:03:34: Und dazu gibt es mittlerweile auch Studien und die haben festgestellt, dass mittlerweile bereits ca.

00:03:40: eineinthausend Fünfhundert Aufnahmen von einem Kind im Netz kussieren bevor er überhaupt einmal fünf Jahre alt

00:03:47: ist.

00:03:48: Das natürlich auch wie viel von den Beiträgen geteilt worden ist.

00:03:51: Also das jetzt nicht so, dass die Eltern tausendfünftige Nassbilder da reingesetzt haben.

00:03:56: Aber sozusagen der eine teils, der andere wackelt es mit unter und so.

00:04:01: Also das ist damit gemeint nicht dass ihr denkt so

00:04:04: was

00:04:04: wir schaffen ist älteren tausend fünfhundert Bilder ins Netz zu stehen.

00:04:08: Da wäre ja fast alles geteilt aber bei manchen fehlt vielleicht nicht viel.

00:04:12: Wir haben auch geguckt wie das ganze aufgeteilt ist?

00:04:15: Wir haben natürlich verschiedene soziale Plattform.

00:04:17: also wir haben vierunddreißig Komma sieben Prozent auf WhatsApp was natürlich auch sehr stark genutzt wird.

00:04:25: Auf Facebook haben wir achtzehn, zwei Prozent.

00:04:28: Instagram haben wir mal elf, neun.

00:04:30: Und der Rest hat angegeben keine Fotos der Kinder in sozialen Netzwerken zu teilen.

00:04:36: Wir haben auch festgestellt oder die Studie hat festgestellt das nur ca.

00:04:40: ein Viertel der Eltern die Fotos bearbeiten zum Beispiel mit Filtern oder dass sie die Bilder verpixeln oder das Gesicht ihres Kindes verdecken da kommen aber später noch drauf.

00:04:51: Das ist nicht mehr wirklich eine große Hilfe.

00:04:54: Und wir haben auch festgestellt, dass Eltern schon schlechte Erfahrungen gemacht haben.

00:04:58: Dass zum Beispiel ein bekannter die Fotos ohne Erlaubnis geteilt oder weiterverbreitet hat oder auch ein Fremder der Zugriff darauf hatte und sie haben zum Beispiel Bilder von ihren Kindern an einer unerwarteten Stelle im Internet gefunden was natürlich auch erst mal eine sehr unangenehme Überraschung ist.

00:05:14: Da muss ich sagen kann ich aus eigener Erfahrung sagen Ich hätte jemanden zu Weihnachten da.

00:05:19: Wir haben schön Weihnachten gefeiert.

00:05:21: Natürlich machst du Bilder an Weihnachten Und dann habe ich zwei Tage später das auf Insta entdeckt und bin super sauer geworden, weil ich A. Das ist ein privater Moment den ich nicht teilen will und ich will auch nicht teillen sozusagen meine Kinder.

00:05:39: also es da meiner Entscheidung gewesen als Mutter will ich dass die Kinder alles nett sind oder nicht und dann hab' ich wirklich mal Meldungen gemacht und gesagt versucht das rauszunehmen.

00:05:49: Aber das ist ja das Plan, nimmst du da schnell wieder vom Netz.

00:05:52: aber wenn einer gezielter Nachsuch kann als finden.

00:05:55: Ich kann nur sagen ich war stingssauer.

00:05:57: also ich war echt stings sauer weil wenn dass jemand anders machen möchte ist furchtbar.

00:06:02: aber bitte kann ich nicht verändern hindern aber sozusagen in meiner Privatsphäre das draußen zu teilen fand ich nicht so lustig.

00:06:10: Ja, und da sieht man mal wie schnell das an der selber von betroffen ist.

00:06:14: Und genau deswegen wollen wir uns heute diese Gefahren von dem Sharenting einmal genauer anschauen und uns auch ein bisschen damit beschäftigen was eben passiert wenn Kinder im Netz Teil von Content sind?

00:06:26: Also dann müssen wir uns erst mal angucken warum teilen überhaupt die Eltern so viel über ihre Kinder online.

00:06:33: Ich glaube es hat sich etwas verändert.

00:06:35: also ich fotografiere ja auch unglaublich viel Tausende Bilder von meinen Kindern, aber ich habe auch wirklich noch klassisches Fotoalbum.

00:06:44: Also wirklich ausdrucken und weil ich merke, ich werde immer fauler im Laufe der Jahre, aber wo die klein waren hast du jedes Bild ausgedruckt in einem Foto Album Und ich glaube das für viele jetzt so Plattform wie Instagram zu einer digitalen Foto-Album geworden ist.

00:07:02: Ich glaube es ja insgesamt die Tendenz sich im Netz auch als Person zu präsentieren.

00:07:10: Und vielleicht sehen einfach viele Mütter auch das Kind als Teil von sich selber und so wie sie sich im Netz präsendieren, wollen sie sich dann auch als Mutter prässentieren und dazu gehört normal ein Kind.

00:07:24: Das heißt wenn Sie was über Ihre Kind posten drücken Sie auch etwas über sich selbst und ihre eigene Identität aus vor allem also sozusagen das Bild wo sie von sich als Mutter verbreiten sollen.

00:07:37: Natürlich kann man auch sagen, das Netz hilft einen auch mit anderen Eltern zu vernetzen.

00:07:43: Zum Beispiel gibt es ja auch Netzwerke von alle netzenden Müttern oder Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen.

00:07:51: Das ist ja auch eine Möglichkeit sich mit anderen zu vernetzen.

00:07:56: Manche Forscher und Forscherin sehen darin auch aus eine Art Stolz, also die Eltern zeigen ihre Kinder her weil sie unglaublich stolz auf die sind und sich dadurch auch besser fühlen.

00:08:06: Schaut mal was ich für tolle Kenner hier produziert habe!

00:08:10: Und ich glaube was ja insgesamt das hatten wir schon in der Folge über Schönheitsideale.

00:08:16: Ich glaub dass es halt einfach im Netz so ein großer Druck ist, dass du die beste Version von dir zeigen musst.

00:08:23: Und wenn du jetzt einfach mal Mutter geworden bist oder vielleicht auch Vater, dann geht es darum dass du auch öffentlich zeigen willst das du eine gute Mutter ein guter Vater bist.

00:08:34: Oder dass man gute Eltern ist und das macht natürlich Druck.

00:08:39: Je mehr andere Eltern Wütter- und Väter posten desto mehr denkst du das muss ich auch machen da muss ich mithalten und ich glaube dass sich das dann so gegenseitig verstärkt.

00:08:51: Wir leben normal vernetzt, wir wollen zeigen wer wir sind und was wir machen.

00:08:56: Und daher ist auch ein Druck das du zeigen musst dass du es gut hinkriegst und vielleicht führt das einfach noch mehr dazu dass du noch

00:09:05: mehr teilst.

00:09:06: Das stimmt.

00:09:07: ich glaube dieses typische menschliche Verhalten sich mit anderen zu vergleichen oder vielleicht auch in gewisser Optimierungswahn der macht einfach vor keinem Bereich halt und den finden wir hier natürlich auch.

00:09:20: Es ist ja einfach offensichtlich, wie wir später noch sehen werden dass das Teilen von Fotos im privaten Raum Risiken birgt.

00:09:27: Die schauen uns nachher nochmal an.

00:09:29: aber wir haben nicht nur dieses Teilen über den privaten Bereich sondern generell auch die Möglichkeit eben dass diese Inhalte für eine breite Öffentlichkeit sichtbar sind nämlich wenn wir uns dem Bereich der Influencer anschauen Und wenn wir eben jetzt einmal auf das Thema Influencer eingehen, die ihr Leben online teilen.

00:09:52: Für viele ist es einfach ganz selbstverständlich dass sie auch ihre Kinder zeigen.

00:09:56: Manche gehen da eher sensibel mit den Inhalten um sei es Informationen über ihre Kinder oder auch dass sie die Kinder nicht wirklich mit ihrem Gesicht zeigen oder zum Beispiel auch der Name des Kindes geheim bleibt.

00:10:11: Auf der anderen Seite Ist es aber auch, wie wir gleich sehen werden ein Geschäftsmodell.

00:10:16: Das heißt manche nutzen genau das eben für die Reichweite.

00:10:21: Denn die Kinder bringen definitiv mehr Reichweiter im Content und es wird leider auch ausgenutzt.

00:10:28: Ja und das müsst ihr euch mal vorstellen was das dann für die Kinder bedeutet.

00:10:32: Stell mir vor du bist ein Kind von so einem Influencer-Influencerin oder so einen Powercouple?

00:10:38: Du hast ja gar keine Privatsphäre mehr!

00:10:40: Also dein Zuhause, was ja eigentlich dein Schutzraum ist wird vielleicht auch nur noch wahrgenommen so ah du könntest Bildmaterial sein.

00:10:50: Das heißt auch der Schutzraumfamilie fällt weg.

00:10:54: also ich glaube wir alle brauchen Orte wo wir die Tür hinter uns schließen und dann sicher fühlen.

00:10:59: aber stell dir mal vor wenn dieser Raum immer ausgeleuchtet wird immer sozusagen wie so eine öffentliche Bühne ausgestellt wird.

00:11:08: Dein Kinder hat's ja mal, na?

00:11:09: Ah, wie sieht das süß aus und wie toll!

00:11:12: Alles kann gepostet werden ob du kein Bock hast oder gerade Mieselaune hast.

00:11:18: Das könnte alles zum Bild werden.

00:11:20: Und ich glaube wenn man davon lebt und merkt so oh meine Klickzahlen gehen runter und jetzt muss ich irgendwas bringen Ja, dass ich dann vielleicht auch über Grenzen gehe um etwas zu zeigen was vielleicht noch mehr Leute anlockt.

00:11:35: Und ich glaube viele sind sich wirklich nicht darüber im Klaren das es auch ein Kontrollverlust ist Denn was einmal gepostet ist ist im Netz und du weißt nicht wo das Bild landet.

00:11:48: Also man gibt auch die Rechte an dem Bild aus einer Hand sobald es online ist.

00:11:55: Ich habe letztes Jahr mal gelesen von einer Familie, die geklagt hat.

00:11:59: Die hatten privat ein Bild von ihrer behinderten Tochter ins Netz gestellt so als glückliche Familie und dann haben sie plötzlich mitbekommen dass das in einem Flyer oder sowas benutzt worden ist wo es darum geht.

00:12:16: hey du willst ja kein behindertes Kind haben.

00:12:18: also denkt mal über eine Untersuchung nach ob dein Kind vielleicht behindert ist, dass du das noch rechtzeitig sozusagen wegmachen kannst.

00:12:28: Ja?

00:12:28: Also und ich glaube, dass öfters Bilder von uns im Netz auftauchen und missbräuchte es verwendet werden, dass uns das manchmal gar nicht bewusst ist was damit passiert.

00:12:38: Und jetzt schauen wir uns mal nochmal.

00:12:40: also wirklich... Uns geht's auch darum diese Risiken einfach nochmal auf zu zeigen.

00:12:46: Die Risiken verändern sich natürlich.

00:12:48: Es ist ein Unterschied, ob ich von einem Baby im Bild mache oder vom Teenager.

00:12:52: also vielleicht wie verändern sie sich denn eigentlich die Risiken vom Baby bis hin zum Jugendlichenalter?

00:12:59: Da haben wir natürlich viele Jahre und viel Entwicklung an ganz verschiedene Stufen und es geht ja schon beim Baby- und beim Kleinkild los.

00:13:08: Es werden Ultraschallbilder geteilt, die geburt eventuell das erste Bad Und in dem Alter, das Kind kann überhaupt nicht widersprechen.

00:13:16: Es entsteht eine digitale Identität bevor überhaupt das Kind ein eigenes Bewusstsein von der eigenen Person entwickelt hat.

00:13:23: Im nächsten Schritt haben wir dann das Kleinkindalter oder auch das Kindergartenalter.

00:13:28: Da ist es auch noch sehr sensibel weil wir haben hier Alltagsmomente da tauchen aber auch ganz oft intime Situationen auf also Kinder werden gezeigt wie sie gewickelt werden immer noch beim Baden Oder es werden Wutanfälle dokumentiert.

00:13:42: Im Grundschulalter haben wir dann natürlich so wichtige Sachen wie den Schule anfangen oder die ersten Freundschaften werden geschlossen.

00:13:49: Und da entwickelten Kinder im Prinzip auch erste eigene Meinungen, aber es hat eigentlich immer noch keinen Mitspracherecht bei Postings.

00:13:59: Ein bisschen expliziter wird's dann natürlich wenn die Kinder ins Jugendalter kommen also da wären sie ja generell eher aktiver und wählen sich zu Wort.

00:14:09: Da beginnt dann meistens auch so der erste Widerstand aufzutauchen.

00:14:13: Es wird deutlich, dass die Jugendlichen einen Wunsch haben auf Privatsphäre – was ja eben auch ihr gutes Recht ist und manchmal ist das Ganze mit Charme begleitet.

00:14:23: Aber dadurch, dass Kinder oft schon von Kleinen an begleitet wurden, ist die digitale Spur im Internet eigentlich schon gelegt und rückwirkend gar nicht mehr vollständig zu tilgen oder zu

00:14:34: löschen.".

00:14:36: Da gehen wir noch mal ein, was ich gesagt habe.

00:14:37: Manchmal werden ja von dir auch Bilder gepostet die du gar nicht willst und Gefahr ist ja auch Cybermobbing und so.

00:14:42: Und da passiert es ja gerade bei Jugendlichen also dass sie sich gegenseitig fotografieren und filmen oder sich Bilder irgendwie gegenseite schicken und die dann ins Netz gestellt werden.

00:14:54: Du hast eine digitale Spur über teilweise richtig peinliche Bilder, wo du irgendwie vielleicht besoffen dein erster Rausch.

00:15:02: Du liegst besoffene irgendwo in der Ecke und kotzt oder so oder intime Bilder die getauscht werden.

00:15:08: Die kriegst du nicht mehr raus?

00:15:09: Und das hat Langzeitfolgen.

00:15:11: Das stimmt irgendwann geht es los mit Bewerbungen oder die erste große Liebe des Berufsleben allgemein mit den Kollegen.

00:15:19: Wenn dann natürlich solche unerwünschten Bilder auftauchen Dann kommt man meistens sehr stark ins Straucheln und das ist glaube ich etwas, was die Menschen erst einmal nicht bedenken wenn diese Bilder entstehen.

00:15:35: Ja also... Und das ist so!

00:15:37: Das Netz vergisst nichts.

00:15:39: Also das muss man wirklich sagen.

00:15:41: Ich kann euch sagen Leute da draußen heutzutage Wenn du dich irgendwo bewerbst Die Leute schauen Was hast Du im Netz hinterlassen?

00:15:51: Was gibt es da über Dich an Informationen?

00:15:54: Und mittlerweile ist das auch so in Beziehungen.

00:15:57: Dass die Leute dich erst mal sozusagen im Nenstalken gucken, was du alles gemacht hast wie du da warst und manchmal kannst vielleicht deine Chancen verbessern.

00:16:05: aber oft ist es so dass da einfach sehr viel Sachen auch drin sind wo du denkst boah ich hoffe es wäre nicht geprosseut worden.

00:16:13: Das hat Langzeitfolgen über die sehen wir uns nicht bewusst.

00:16:17: Was mich bei dem Thema jetzt ehrlich erschreckt hat, ist einfach dass bei diesen Family-Influenz an damit ja richtig Kohle gemacht wird.

00:16:27: Also das Zeigen der Kinder und der Welt der Kinder auch wirklich im Schutzraumfamilie Dass das Kohle bringt Und das dann in der Kommerz über das Kindeswohl steht Das ist eine ganz einfache Rechnung.

00:16:42: zum Beispiel so Family Vlogs erreichen oft sehr viel mehr Reichweite, wenn die Kinder Teil des Contents sind.

00:16:51: Also das heißt sie merken, wow!

00:16:54: Wenn ich da Bilder von meinen Kindern zeige oder wenn ich was schreibe dann klicken da mehr Leute rauf und je mehr Klicks desto mehr Kohle und das verstärkt dann den Anreiz.

00:17:06: also das heißt sozusagen dann kriegen die anderen auch mit Wow.

00:17:10: Schau mal bei der Family Influencerin.

00:17:13: Die hat da ihr Kind gezeigt.

00:17:15: Da zum Beispiel eine Technik gezeigt, wie man am besten mit Stoffwindeln hantiert und so guckt mal die hat keine Ahnung so viel Follower und so und so viele Likes.

00:17:25: und was will ich bekommen?

00:17:26: Dann mache das mir mein Kind auch weil ich will ja auch dass ich mehr Likes oder Aufmerksamkeit bekomme.

00:17:32: also das heißt das was meisten klickt wird wird dann auch öfter gepostet auch dann von anderen Eltern.

00:17:39: Und man muss auch noch mal sagen, es ist dabei werden Kinder nicht nur in ihren alltäglichen Situationen gezeigt sondern sind teilweise auch Teil der Werbe-Videos von den Influencern.

00:17:50: Da gibt's zum Beispiel die Louisa Gendaoui eine deutsche Influencerin, die hat zwei Komma vier Millionen Follower auf Instagram und die macht unglaublich viel Content mit ihren Kindern und damit auch unglaublich viele Kohle.

00:18:03: also sie zeigt die Geburt ihrer Tochter.

00:18:05: was denke ich besser?

00:18:07: Also wie kann man denn so einen Moment an Videoaufnahmen denken, Leute.

00:18:11: Also ich fand es die Hölle!

00:18:12: Ich hätte da jetzt nicht... Also wirklich für der Alter auf nur ansatzweise ein Foto hätte machen wollen als wäre er total ausgerastet.

00:18:21: Aber dann einfach auch wirklich jeden Moment die Altersmomente deines Babys und Kindes zeigen.

00:18:28: Und bei manchen Drehs geht man dann auch noch Kooperationen mit Firmen ein.

00:18:33: also man zieht dem Kind in bestimmtes Kleidchen an Man benutzt eine bestimmte Windel Man benutzt eine besondere Creme.

00:18:41: Also das heißt dann erzielt du nicht nur Klicks, sondern du bekommst einfach noch durch die Werbung, durch der Produkte noch mehr Geld.

00:18:49: und ich glaube dass man vielleicht dann manchmal in so ein Tunnel ist und vielleicht gar nicht mehr überreißt was man da seinen Kindern antut.

00:18:59: Das kann leicht sein!

00:18:59: Ich glaub' dass man da auch bisschen so das Feingefühl verliert zum einen oder die ja Die Aufmerksamkeit und ich glaube auch ein bisschen, dass man so einen Gewohnheitsstrott kommt.

00:19:10: Dass man viele Dinge als selbstverständlich sieht.

00:19:13: Und das sieht man vielleicht auch an Extremformen die es gibt.

00:19:16: also Es gibt ja auch immer wieder Content der Prank-Videos zeigt oder Bestrafungsvideos mit Kindern Also die da absichtlich in sehr verletzlichen und unmöglichen Situationen gezeigt werden.

00:19:27: Die werden auch oft einfach genutzt um zu provozieren oder um Empörung zu generieren weil man eben weiß, dass viele Leute einfach trotzdem hinschauen und es klicks generiert.

00:19:38: Ja ja besonders negative Sachen sind ja super populär.

00:19:42: Das zieht!

00:19:43: Und wir haben dann auch bei der Recherche ein ganz krasses Beispiel gefunden und zwar gab's eine Frau die hieß Ruby Franke, die hat einen YouTube-Kanal betrieben mit dem Namen Eight Passages und hatte zwei Komma sieben Millionen Abonnenten.

00:20:00: Und im Jahr ist das Ganze dann eskaliert und sie ist wegen schwerer Kindesmisshandlung verurteilt worden.

00:20:07: Das ganze hat auch ganz harmlos angefangen mit Familienalltagskontent, und hat sich dann immer weiter gesteigert bis eben Videos mit Bestrafungsmethoden aufgetaucht sind.

00:20:20: Das heißt genau diese Extrembeispiele die wir gerade angesprochen haben.

00:20:24: Dann wurde sie verhaftet nachdem eines ihrer Kinder schwer misshandelt aufgefunden wurde.

00:20:29: Genau eines dieser Kinder, die Sherry Franke – das war die älteste Tochter von Ruby Franke hat dann auch Öffentlichkeit über ihren Fall und ihre Kindheit vor der Kamera gesprochen.

00:20:40: Und die ganzen Folgen, die damit einhergehen weil sie natürlich explizit davon betroffen war.

00:20:46: Letzten Endes ist natürlich der nächste Punkt vom Missbrauch mal abgesehen, der ganz schlimm ist dass das deutsche Kinderhilfswerk eben jetzt auch vermerkt hat, dass Kinderinfluencer Tätigkeiten nach und nach immer mehr als Kinderarbeit erkannt und eben bezeichnet werden.

00:21:04: Ja und nehmen wir mal die Sherry Franke.

00:21:08: Die ist durch ihre Ex-Kid Perspektive selber so Influencerin geworden.

00:21:14: Hat also selbst mit ihrer Story ganz viele Geschichten erzählt.

00:21:18: Und damit sind wir bei dem Thema von Kinderinfluence an!

00:21:22: Es gibt ganze Kanäle, vor allem auf YouTube.

00:21:25: Auf den Kinder die Hauptrolle spielen und sie werden dabei von ihren Eltern unterstützt und verdienen dabei einen Haufen Kohler.

00:21:33: also zum Beispiel in Deutschland gibt Meiles Welt Und mittlerweile ist die so bekannt und berühmt dass ihre Eltern mit dem Einkommen von YouTube leben können.

00:21:43: Also das heißt ihm müssen selber nicht mehr arbeiten.

00:21:46: Und bei unserer Recherche damals über Schönheitsideale im Netz habe ich mir ja ganz viele Videos reingesammelt, um da auch ein bisschen einen Einblick zu gewinnen.

00:21:56: Weil das ja ein bisschen fernab von meiner eigenen Realität war und ich bin dann auch auf eine Dokumentation von so einer Kinderinfluencerin gestoßen.

00:22:04: also das fing irgendwie ganz harmlos an.

00:22:05: die hat immer kleine Clips gemacht wenn sie mit ihren Freundinnen unterwegs waren ihre Gedanken geteilt und dann wurde ihre Kanal unglaublich populär und ich glaube die war zwölf oder so, ne?

00:22:17: Und der hat den Content da gepostet.

00:22:20: Und letztendlich war es auch ein bisschen traurig anzusehen weil sie dann wirklich jede Begegnung egal wo sie mit ihren Eltern waren alles wurde ein bisschen abgescannt ist das Instagrammable.

00:22:29: Dann hat man gemerkt dass die Mutter eigentlich auch ein bißchen Fame haben wollte.

00:22:34: Und dann fing die an.

00:22:35: Die Mutter mit ihrem eigenen Instagram Kanal hat dann sehr schnell gemerkt Ich krieg nicht so viele Likes wie meine Tochter und hat dann ihre Tochter zu ihrem Instagram-Ding eingeladen, damit sie ein bisschen Fame von ihrer Tochter abkriegt.

00:22:49: Und da dachte ich mir so wie peinlich kann das sein?

00:22:52: Also... Ich glaube dass die meisten Kinder auch wenn die andauernd sagen es macht mir Spaß ist es fanden und es ist überhaupt keine Belastung.

00:23:00: Die werden zur öffentlichen Personen ohne dass sie sich wirklich bewusst sind was sie da machen.

00:23:08: und ich glaube dass diese Entscheidung Das machen zu wollen, dass sie vielleicht auch oft in der Regel, wer all die sind, das gar nicht machen können.

00:23:15: Weil Sie gar nichts überschauen können was es für ein Einfluss hat.

00:23:20: und deswegen jetzt der Satz, dass Kinderinfluencer Tätigkeiten sind halt zunehmend eine neue Form von Kinderarbeit.

00:23:27: aber es gibt Regeln für Kinderarbeit Und Natascha erzähl mal was es in Deutschland für Regeln for Kinderarbeit gibt.

00:23:36: Genau, wir haben jetzt da mal geguckt inwiefern das geregelt ist und das gilt natürlich nicht speziell für Online-Tätigkeiten sondern ganz allgemein.

00:23:46: Und zwar gelten Regeln für Kinderarbeit im Alter von drei bis fünfzehn Jahren und zwar ist es ihnen erlaubt dreißig voller Tage oder sechzig halbe Tage pro Jahr zu arbeiten.

00:23:58: dann haben wir auch einen Zeitlimit und zwar maximal fünf Stunden pro Arbeitstag Davon auch nur drei Stunden wirklich vor der Kamera.

00:24:07: Und weiter geht es außerdem, dass es eine Arbeitserlaubnis benötigt und zwar einmal durch eine ärztliche Bescheinigung wahrscheinlich das der Arzt auch das Go gibt, dass ein Kind dadurch keinen Schaden davon trägt.

00:24:21: dann braucht es eine Absprache mit dem Jugendamt Es muss auch mit der Schule genehmigt werden.

00:24:28: Genau, die Feeltage müssen ja irgendwie abgeklärt werden.

00:24:31: aber wir haben auch festgestellt das sich leider nur wenige daran halten und wie du schon gesagt hattest Petita dass die Eltern halt einfach immer sagen dass die Kinder das freiwillig machen.

00:24:41: Aber letzten Endes ist es bestimmt ein Stück weit immer kommerzielles Interesse Und am Ende merkt man auch, dass das natürlich Auswirkungen hat auf die Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind.

00:24:54: Denn wir haben im Prinzip die Eltern, die Geld verdienen wollen – oberste Prioritätswalter war trotzdem immer sein, ihr eigenes Kind zu schützen!

00:25:02: Das ist in dem Moment dann auch ein Konflikt der rauf

00:25:06: taucht.".

00:25:07: Ja, und man muss ja sagen also klar….

00:25:09: Die Kinder machen das freiwillig weil wenn deine Eltern dir sagen «also das macht doch Spaß und es ist doch toll und schau mal», Du vertraust deinen Eltern.

00:25:19: Und du sagst auch nicht deinen Eltern, nee also ich krieg von dir jetzt so viel Aufmerksamkeit.

00:25:23: das muss man sich ja im Familienalltag auch mal so vorstellen ne?

00:25:26: Deine Mutter da die filmt dich die ganze Zeit diese ganze Zeit bei dir da.

00:25:32: Die Aufmerksamkeit ist bei dir und wenn man jetzt gehört hat wie die die können davon leben.

00:25:37: Also dann bist du ja auch in der Verantwortung deine Familie zu ernähren.

00:25:41: und so weil dein Eltern halt wegen dir den Job aufgegeben.

00:25:45: Also ich denke mir, dass erleben sich ja auch Kinder so die sportlich sehr erfolgreich sind oder in anderen Bereichen einfach sehr erfolgsverwöhnt sind.

00:25:53: Und von daher dieses Freiwillige und das macht mir Spaß schwierig!

00:25:57: Ich habe jetzt letztens mal eine Untersuchung gelesen, dass mittlerweile dieses gefilmt werden, dass Baby mittlerweile wissen wie sie schauen müssen damit die Mutter oder der Vater das Handy zückt Weil so ganz viele, auch wenn ihre Babys beaufsichtigen.

00:26:17: Dann einfach ihre Kinder nicht mehr anschauen und dass die Babys lernen was muss ich machen?

00:26:22: Dass ich die Aufmerksamkeit meiner Eltern bekomme sozusagen das Baby schon lernen.

00:26:28: wie muss ich gucken

00:26:30: Mit dem was du gerade gesagt hast mit der Verantwortung auf Geld verdienen?

00:26:33: früher war irgendwie Leistungsdruck man muss gute Noten nach Hause bringen Und jetzt haben wir Leistungs druck.

00:26:38: Ich muss abliefern meine Eltern Geld verdient mit mir Als wäre mal irgendein Produkt und nicht das Kind.

00:26:45: Ja, also ich will es jetzt auch nicht verteufeln!

00:26:47: Ich glaube dass es auch ganz viele Eltern da draußen machen weil sie einfach stolz auf ihre Kinder sind und weil die süß sind und Weil das Bild so schön ist.

00:26:54: oder frag mich was?

00:26:56: aber ihr solltet euch bewusst sein Dass dahinter Einfach auch konkrete Gefahren stecken.

00:27:02: Und über die gefahren würde euch jetzt mal ein bisschen aufklären.

00:27:05: Genau da haben wir auch einige Die wir auf jeden Fall einmal genauer anschauen müssen.

00:27:11: es einfach de facto viele Gefahren gibt, wenn ein Kind von klein auf öffentlich sichtbar ist.

00:27:16: Und leider gibt's viele böse Menschen da draußen und so ein Kind kann leicht zur Zielscheibe werden.

00:27:24: Der erste Punkt über den man auch leider immer wieder viel hört ist die Gefahr dass die Sachen für Kinderpornografie missbraucht werden.

00:27:35: Es hat sich gezeigt bereits sehr harmlos gemeinte Fotos oder Videos in Einschlägen Kreisen unterwegs sein können.

00:27:42: Und was die konkrete Zahl betrifft, es wurde festgestellt dass rund fünfzig Prozent der Bilder auf pädophilen Webseiten sind ursprünglich von den Social Media Seiten der eigenen Eltern sind.

00:27:54: Was einfach Wahnsinn ist wenn man bedenkt wie viel von der Menge hier missbraucht wird und missbräuchlich genutzt.

00:28:01: Und man hat außerdem auch festgestellt, dass vor allen Dingen Inhalte von sogenannten Marmfluencerinnen benutzt werden.

00:28:09: Die halt ihre Mutterschaft gezielt für Reichweite ausnutzen.

00:28:14: Ja also das heißt du hast deinen Kind auf dem Wickeltisch zeigst es harmlos weil du denkst ja nix dabei und dann landet in den Händen von irgendwelchen Perversen.

00:28:25: deswegen achtet mal drauf.

00:28:29: Was man nicht unterschätzen darf, ist wenn du den Alltag deines Kindes und intime Details durch excesives Chariting jahrelang offen legst öffnest du auch die Tür für manchmal nicht wohlgesinnte Menschen.

00:28:47: Das heißt auch Potenzialität da wissen ganz genau was mag das Kind?

00:28:53: Welche Spielsachen hat das Kind?

00:28:55: wo steht irgendetwas?

00:28:57: Das heißt, dass auch durch Cyber-Grooming, also das heißt... ...dass die sich im Netz den Kindern so anschleichen und so.

00:29:07: Und zwar über den Benutzen selber falsche Social Media Profile geben sie sich selbst manchmal als Kinder aus, ne?

00:29:15: Die im gleichen Alter sind haben aber das Ziel natürlich sexuelles Missbrauch und können sehr leicht Kontakt zu den Kindern knüpfen weil sie auf vieles Bekannte von den Kindern eingehen können.

00:29:29: Also zum Beispiel, dass sie sagen können hey du magst doch gerne dieses eine Spielzeug und ich weiß auch das du das gerne ist oder die Musik hörst.

00:29:39: Das heißt ihr könnt ganz leicht so einen Vertrauen herstellen, weil Sie ganz viel wissen über das Kind.

00:29:46: Also es gibt konkrete Zahlen von der Landesanstalt für Medien, von Nordrhein-Westfalen.

00:29:51: Die haben eine Studie im Jahr zwei tausend fünf durchgeführt und da zweitausend Kinder im Alter zwischen acht und achtzehn befragt.

00:30:00: Und fast ein Viertel aller Kinder und Jugendliche war schon mal von CyberGrooming betroffen.

00:30:08: Sechzehn Prozent der vierzehnjährigen dabei.

00:30:11: Fünfzehn prozent von den Befragten... den die haben nacktbilder von erwachsene menschen einfach ungefragt geschickt bekommen.

00:30:18: und sechsundzwanzig prozent also auch wieder ein viertel der betroffenen wurde anschließend online bedroht.

00:30:24: Also das heißt es wurde dann angedroht.

00:30:27: hey wenn du mir zum beispiel nicht einen bild von dir nacke schickst, dann tue ich diesen peinlichen chat verlauf für öffentliche oder besonders persönliche Bilder von dir verbreiten und an deinen ganzen Klassenchats schicken, oder deinen Eltern zeigen.

00:30:44: Also dass da wirklich dann auch Kinder erpresst werden?

00:30:48: Und das sind ja krasse Zahlen!

00:30:50: Die haben zweitausend Kinder bewacht und fünfhundert Kinder haben das schon mal erfahren.

00:30:54: also ich muss wirklich sagen diese Zahlen habe mich total schockiert.

00:30:58: Ich wusste, dass es das Problem gibt aber dass das so massiv ist Und jetzt mit KI wird das alles noch viel schlimmer?

00:31:07: Das ist ja das Schlimme, dass im Prinzip nicht nur das genutzt wird um die Kinder zu manipulieren oder zu erpressen sondern am Ende wird es ganz oft auch gegen die Erwachsenen gerichtet.

00:31:18: Die nächsten Gefahren sind nämlich Deepfakes also inszenierte oder gefälschte Bilder.

00:31:23: und gerade eben mit der fortschreitenden Technik von KI nutzen kriminelle das eben machen aus echten Kinderfotos gefälschte Bilder oder Videos, oder Audioaufnahmen.

00:31:34: Also die können das nach ihren eigenen Bedürfnissen erstellen und die werden dann eben genutzt um die Eltern zu täuschen mit den Aufnahmen.

00:31:41: es gibt zum Beispiel den Versuch gefälschte Notrufe zu machen oder eben auch vorgetäuschte Entführungsanrufe Und damit können dann Geld oder persönliche Daten auch von den Eltern erpresst werden als auch diese sind dann in der absoluten Notlage.

00:31:55: Ja oder ein harmloses Bild.

00:31:58: Dein Kind am Strand läuft damit ja unter Hose rum und da wird dann plötzlich ein Bonobild raus.

00:32:04: Also es ist schon krass, was jetzt mit KI alles möglich ist!

00:32:08: Und man muss einfach auch sagen je mehr Informationen Leute über dich im Netz finden desto größer ist die Gefahr des Identitätsdiebstahls.

00:32:19: Also das heißt, dass dann neben Fotos auch sensible Informationen veröffentlicht werden.

00:32:24: Nämlich wo du wohnst, wann du geboren bist und das sind ja Informationen die relevant sind um zum Beispiel Ausweise zu erstellen oder ein Profil zu erställen.

00:32:36: Das heißt sie können mit dieser Detailfülle an privaten Informationen Fake Accounts erstellen Mit der Identität des Kindes und da ihr unwesen treiben.

00:32:48: Was wir auch vorhin schon angesprochen haben, aber das gehört natürlich hier auch noch mal aufgelistet ist das Cyber-Mobbing.

00:32:54: Wie du schon meintest per Dieter dass man von Mitschülerinnen gemobbt wird wie viele Fälle gibt es da mittlerweile?

00:33:00: Das von Eltern gepostete Fotos nicht nur von Schülern sondern wirklich auch von den Eltern von früher Fotos auftauchen von den Kindern oder Videos die dann dazu führen dass ein Kind in der Schule einfach gemoppt wird und dem das Leben zu Hölle gemacht wird.

00:33:14: Und das kann ja oft Jahre sein nachdem Posting eigentlich gepostet wurde.

00:33:20: Ja, das Internet vergisst nicht und dann findest du irgendein so ein peinliches Ding wie wir anfangs gesagt haben die Schrei-Zähne und dann bist du plötzlich wie ein Meme und der wird überall geteilt.

00:33:31: oder in so ein Bild, wo du Schokolade verschmiertes Gesicht

00:33:37: keine

00:33:37: Ahnung.

00:33:38: Und was man sagen muss bei Cyber-Grooming... Das Problem ist natürlich auch jetzt gerade wenn deine Kinder dadurch berühmter werden, dass sie an Dauern permanent posten und alles ist.

00:33:50: Das heißt das auch potenzielle Entführer mehr wissen.

00:33:55: Wo wohnt dein Kind?

00:33:56: Wo geht dein Kind in den Kindergarten?

00:33:58: auf welchem Spielplatz geht es?

00:34:00: Und das erhöht natürlich das Risiko für Erpressung.

00:34:03: Ich wusste auch gar nicht, dass gibt es sogar dafür ein Fachwort Sex-Torschen und im Extremfall gibt es gezielte Übergriffe oder Entführungspersuche weil Fremde einfach alles über dich wissen!

00:34:16: Weil du's ja freiwillig überall geteilt hast.

00:34:18: Also wenn ich dann den Sprachverhörer...ich hab doch nichts zu verbergen denke ich mir ey Leute manchmal sollte man aber auch was verberken Genau.

00:34:26: Und ich glaube, was ich da ein bisschen auch manchmal in dieser Achtlosigkeit zu kritisieren habe ist einfach wer denkt dann an die Rechte der Kinder?

00:34:37: und verstehen Kinder eigentlich schon, was sie für Rechte haben?

00:34:41: In Deutschland haben wir ja das Problem dass es kein eigenes Gesetz gegen Chariting gibt.

00:34:47: Das ist natürlich ein großes Problem, dass es hier noch keine Richtlinien gibt.

00:34:51: Also wir haben natürlich grundsätzliche Rechte von Kindern und da taucht eben auch wie bei den Erwachsenen das Recht am eigenen Bild auf.

00:34:59: D.h.,

00:35:00: werden Bilder ohne Einwilligung veröffentlicht?

00:35:02: Ist auch bei kleinen Kindern das Recht dar zu sagen, dass sie das nicht möchten oder Sie das Recht im eigenen Bild haben?

00:35:09: Und... Da gibt's einen Begriff!

00:35:11: Hier steht informationelle Selbstbestimmung.

00:35:13: Wie erklären wir denn das per Dieter?

00:35:17: welche Informationen von mir persönlich, und da gehören natürlich auch Bilder dazu, darf an die Öffentlichkeit.

00:35:26: Genau!

00:35:26: Und das Problem ist natürlich als Kleinkind kannst du zwar sagen ich will nicht, dass es mir peinlich aber du kannst schon selber bestimmen was geht jetzt raus an der Öffentlichkeit?

00:35:40: Da ist natürlich dann wieder problematisch, weil man sich die Frage stellen muss inwiefern Kinder das schon einschätzen können.

00:35:46: Da sind sie halt doch wieder auch auf ihre Eltern angewiesen wie wir vorhin schon gesagt haben.

00:35:51: es ist ja auch immer eine Frage des Vertrauens gegenüber den Eltern dass man eigentlich davon ausgeht, dass die Eltern es gut mit einem meinen weil man selber vielleicht eben die Folgen von solchen Veröffentlichungen noch gar nicht einschätzen kann und deswegen einem das Recht am eigenen Bild oder an den Informationen da vielleicht noch gar.

00:36:08: Und das ist auch in der Wissenschaft ein großer Streitpunkt, weil die zwar in der Forschung schon nach der Perspektive der Kinder fragen.

00:36:17: Aber hier haben wir eben dann einen Konflikt zwischen Autonomie und Abhängigkeit also Selbstbestimmung des Kindes und Eigenständigkeit des Kinds aber eben auch die Abhängigkeits von den Eltern, die da immer noch gegeben sind.

00:36:29: Ja ich denke mal wirklich... Also das kann jetzt bei meinen eigenen Kindern sagen, also die haben schon immer sehr deutlich gesagt was sie übrigens genau wie ich nicht auf dem Bild zu sein.

00:36:43: Aber auch das wo es veröffentlicht wird.

00:36:46: Ich glaube schon dass Kinder schon so ein Grundgefühl haben was sie mögen was sie nicht mögen und ich glaube dass man mal wirklich einen ruhigen Moment auch Kinder fragen sollte ja wie findest du's denn eigentlich

00:36:58: wenn

00:36:59: ich über dich im Netz warsteile?

00:37:02: Und da sollte man mal Kinder befragen und das ist ja auch gemacht worden.

00:37:06: Was haben die Kinder geantwortet?

00:37:08: Es gibt neun Prozent, die sagen, dass sie zumindest in den letzten zwölf Monaten ab und an davon betroffen gewesen sind.

00:37:17: Das gilt meistens eher für die jüngeren Kinder als für die älteren.

00:37:21: Ja, das hängt jetzt mit dem Alter der Eltern zusammen.

00:37:25: Weil ich glaube, jetzt sind Leute, Eltern, die damit aufgewachsen sind in Social Media stattzufinden.

00:37:35: Das hängt einfach davon ab und jetzt bekommen die Kinder, wenn sie gewohnt sind... Ich habe mein ganzes Leben im Netz geteilt, ich bin die ganze Zeit im Netz, dann ist es natürlich auch klar dass da die Zahlen hochgehen.

00:37:48: Genau!

00:37:49: Da läuft das natürlich einfach weiter.

00:37:51: und wenn man sich's genauer anschaut also da wurde dann natürlich auch gefragt wie Sie es am Ende gefunden haben oder wie Sie dazustehen Dann die Rückmeldung, dass sechs Prozent über die Inhalte verärgert waren.

00:38:03: Die war nicht einverstanden damit und genauso viel als auch sechs Prozent haben dann mit den Eltern oder Betreuern gesprochen und sie gebeten, dass diese Postings- oder Inhalten wieder gelöscht

00:38:14: werden.".

00:38:15: Erstaunlich ist, obwohl wir das ganze Thema ganz bestimmt nicht verharmlosen wollen dass so die negativen Konsequenzen von dem Sharenting sich noch zumindest soweit in Grenzen zu halten schein denn von den befragten Kindern haben nur vier prozent angegeben.

00:38:31: Dass sie aufgrund den Inhalten, die die Eltern gepostet haben irgendwie negative oder gemeine Kommentare erhalten haben.

00:38:39: also Also anscheinend haben die Kinder älteren dann doch vielleicht nicht ganz so schlimme Inhalte veröffentlicht und also vielleicht nicht in ihrem direkten Umfeld, wobei die Kinder ja gar nicht wissen was mit der Fülle ihrer Bilder sonst so im Netz passiert weil sie es einfach nicht mitkriegen.

00:38:56: Also es gibt ja schon grundsätzlich Rechte, die gelten.

00:38:59: Aber die sind natürlich jetzt nicht speziell auch für das Internet gemacht.

00:39:04: und dem was da ist und auch so etwas wie Shareding glaube ich haben sich die Gesetzesgeber so nicht so vorstellen können.

00:39:11: aber es gibt natürlich rechtliche Grenzen

00:39:13: und

00:39:14: da geht zum Beispiel in dem Fall Frankreich voran.

00:39:17: Das hat im Jahr zwei tausend zwanzig als eines der ersten Länder Ein Gesetz zum Schutz von Kinderinfluencern unter sechzehn Jahren verabschiedet, das seit einundzwanzigem Kraft geht.

00:39:29: Was haben die da bestimmt?

00:39:31: Zum einen brauchen Eltern eine behördliche Genehmigung wenn ihr Kind kommerziell auftritt.

00:39:38: Fehlzeiten in der Schule müssen durch den Onlineshop von der Schulbehörde genehmigt werden.

00:39:45: Ein Teil der Einnahmen muss auf ein Treuhandkonto eingezahlt werden für die Kinder, auf die die dann mit sechzehn auch zugreifen können.

00:39:54: Und außerdem haben die Kinder einen Recht auf vergessen werden.

00:39:58: das heißt sie können auch verlangen dass alle alten Inhalte von sich gelöscht werden Und sie wollen das Gesetz aber auch noch weiterentwickeln.

00:40:08: Also seit Februar vierundzwanzig wurden dann weitere Gesetzzentwürfe eingereicht, die dann die Bildrechte von Kindern stärken und die Verbreitung von Inhalten ohne Zustimmung bei der Elternteile verbieten.

00:40:22: Das ist jetzt auch nochmal so was, dass es die Zustimmung beider Elterenteile braucht.

00:40:26: also nicht, dass ein Elternteil sozusagen sagt ja ich will hier mit meinem Kind viel Klicks und Likes, vielleicht auch Geld erreichen muss das andere Elternteil zustimmen.

00:40:38: Wie sieht es da in Deutschland aus?

00:40:40: Haben wir vergleichbare Gesetze?

00:40:42: Da ist natürlich im Vergleich zu Deutschland in Frankreich schon einiges passiert.

00:40:47: Wir in Deutschland haben kein vergleichbares Gesetz.

00:40:51: Wir haben nur das bereits erwähnte Recht am eigenen Bild mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz, das bei Kindern unter fünfzehn Jahren grundsätzlich eine Beschäftigung verbietet eben mit gewissen Ausnahmen.

00:41:04: Was wir haben, ist reibelige Checklisten und Handlungsempfehlungen.

00:41:09: Es gibt zum Beispiel von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz eine Liste wo man danach schauen kann.

00:41:15: Wir packen euch das unten auch wieder alles in.

00:41:17: die Show Notes

00:41:19: Ja und?

00:41:19: Wir haben ja eine Expertin

00:41:21: Genau.

00:41:22: da könnte auf jeden Fall noch die Details auch schon mal hören direkt.

00:41:25: Und es gibt auch eine Studie von dem Hans Bredau Institute.

00:41:31: Da gibt es ebenfalls Handlungsempfehlungen zum Nachlesen.

00:41:35: Dann gibt es natürlich verschiedene Initiativen, ein Beispiel davon wäre die Initiative Clicksave.

00:41:41: das ist eine Initiative der Medienanstalt Rheinland-Pfalz.

00:41:45: Die arbeiten da zusammen mit der Europäischen Union und eben auch der Bundeszentrale für Kinder und Jugendmedienschutz.

00:41:52: Und da gibt's gewisse Punkte, die einen Fokus setzen nämlich die kümmern sich um Medienbildung und Medienkompetenz.

00:42:00: Und schauen generell, dass sie halt Aufklärungsarbeit leisten.

00:42:04: dafür stellen Sie Materialien und Angebote zur Verfügung.

00:42:08: also Themen Social Media wird behandelt Datenschutz KI Cyber Mobbing und auch digitale Jugendmedienschutz Also alles was wir jetzt so ein bisschen auch schon angesprochen haben.

00:42:19: und diese Informationen richten sich sowohl an die Kinder- und Jugendlichen selbst Aber auch ganz besonders eben die Menschen, die diese jungen Menschen in ihrer Medienbildung also im Aufwachsen und im Umgang mit Medien begleiten.

00:42:34: Also Eltern- und Lehrerinnen.

00:42:37: Ansonsten gibt es noch ein paar Landesmedienanstalten, die sich das auf die Fahne geschrieben haben.

00:42:43: Die bieten Beratung und Handlungsempfehlungen auch zu dem Thema an aber sind eben alles nur Empfehlungen und es passiert sehr viel auf einer freiwilligen Basis Und es gibt keine richtigen Gesetze, spezifisch auf Social Media und Content Creation für Kinder die eingehalten werden müssen.

00:43:03: Aber dass etwas nicht Gesetz ist heißt nicht das es Grenzen gibt und da sind einfach auch mal Fragen ethische Grenzen.

00:43:12: also.

00:43:13: wir haben Gesetzer wie wir das mit dem Geld gehandhabt wenn sie nicht in der Schule sind geregelt wie viele Stunden dürfen die arbeiten aber nicht was gezeigt werden darf oder wie ein Kind emotional dargestellt wird.

00:43:30: Also zum Beispiel halte ich die Kamera drauf, wenn mein Kind weint also in einer verletzlichen Situation ist oder filme ich wirklich oder mache einen Foto wo ein Kind bestraft wird?

00:43:42: Die ethische Grenze ist doch dass wenn die eigene Familie als Ort des Rückzugs, des Schutzes der Privatsphäre entfällt sobald mein Zuhause zum Filmset wird, dann ist das auch ein ethisches Problem und nicht noch ein rechtliches.

00:44:00: Weil ich glaube dass es etwas da können Gesetzgeber gar nicht so tief reingehen weil sonst würden die uns ja in unserem intimsten Bereich auch noch kontrollieren müssen und das wollen wir alle nicht.

00:44:11: Also wir wollen ja nicht, dass der Gesetzgeber bei uns jegliches kleinste Format im Privatleben regelt.

00:44:19: Dafür ist ein Gesetzgebers auch nicht da.

00:44:20: aber ich glaube als Eltern muss sich mir auch mal bewusst werden mein Kind braucht einen Schutzraum und ich bin dieser Schutzraum!

00:44:28: Und bei der ganzen Frage wo es um Kohle geht Muss man sich mal auch überlegen, die Eltern machen das ja auch nur weil ihm irgendjemand dann dafür Geld gibt.

00:44:40: Also ist jetzt mal meine Frage an

00:44:43: Firmen

00:44:44: da draußen?

00:44:45: Die Eltern, die Shared Thing betreiben Kohle geben – wo ist denn da eure ethische Grenze?

00:44:52: Findet ihr das wirklich super, dass das Leben eines kleinen Kindes komplett ausgeleuchtet wird?

00:44:59: Damit ihr ein paar Windeln, ein bisschen Creme oder irgendwelche Klamotten oder Kinderspielzeuge noch mehr verkauft.

00:45:06: Ist euch eigentlich bewusst was da passiert wenn Kinder vermarktet werden und ist euch eigentlich gewusst was das für psychologische Auswirkungen auf die Kinder hat Und haben die überhaupt die Chance, sich zu wehren?

00:45:21: Also das sind schon Fragen, die finde ich sehr wichtig.

00:45:24: Da lässt wahrscheinlich leider auch ein bisschen der Kapitalismus grüßen oder jeder schiebt die Verantwortung auf den jeweils anderen.

00:45:30: aber eben wie du schon sagst es geht halt nicht nur um die Arbeitsanstrengung oder eben die Geldeinnahmen sondern vor allen Dingen auch welche Auswirkungen das psychologisch auf Kinder hat, die eben gerade noch so sensibel sind in ihrem Wachstum und einige haben wir schon angesprochen.

00:45:46: also Wir haben ja vor allen Dingen auch die Charme über Inhalte.

00:45:50: Wir haben oft ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Privatsphäre, weil sie die gar nicht mehr richtig einschätzen können.

00:45:58: Der Druck über den haben wir auch schon gesprochen also nicht nur gegenüber den Eltern zu leisten und abzuliefern sondern auch gegenüber den Erwartungen des Publikums das man als Kind abliefern muss.

00:46:08: Ja du musst ja immer smart, du musst immer helpen, du bist immer cool, du ist immer süß Du musst immer... na du musst dir diesen Bild entsprechen dass von dir gemacht worden ist.

00:46:18: Absolut und es geht doch eigentlich genau darum, dass Kinder sich zu den Personen entwickeln die sie wirklich sind und sie selbst sein dürfen und nicht darum das sie jemand sein müssen um geliked zu werden.

00:46:28: Und ebenfalls ist es ein Stück weit ein Gefühl vom Kontrollverlust der sich da einstellen kann weil die Kinder einfach da nicht das sagen haben.

00:46:37: Das wäre auch schon der nächste Punkt.

00:46:39: wir haben hier natürlich auch ein starkes Machtgefälle das sich da sehr stark festigt weil Kinder einfach in der Regel keine richtige Möglichkeit haben, mitzusprechen.

00:46:49: Also wie jeder bei der Aufnahme noch am Ende bei der Veröffentlichung.

00:46:53: und das Ganze ist eben so schwierig weil sie sich nicht richtig dagegen wehren können, weil den Kindern ja schon auch bewusst ist dass sie von ihren Eltern abhängig sind.

00:47:03: und wenn es ihnen nicht bewusst ist dann ist es unbewusst weil logischerweise Kinder zum einen die Liebe ihrer Eltern brauchen oder die Bestätigung der Eltern als es geht um Emotionen aber es geht auch um ganz banale Dinge Versorgung, Verpflegung lässt die Eltern sich kümmern als es gibt auch eine wirtschaftliche Abhängigkeit.

00:47:48: Dort betreut sie insbesondere den Themenschwerpunkt sexuelle Gewalt und Belästigung im digitalen Raum.

00:47:55: Und dabei ergeben sich natürlich auch thematische Schnittmengen zwischen sexualisierter Gewalt- und kommerziellen Darstellungen von Kindern in digitalen Medien.

00:48:05: Von twentyfünfzehn bis zwanzig arbeitete sie bei dem Jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum vom Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

00:48:17: Dort war sie unter anderem für die Jugendmedienschutzrechtliche Bewertung und Aufarbeitung von Inhalten aus den Bereichen Pornografie- und Selbstgefährdung zuständig.

00:48:27: Sie ist Soziologin, Technikwissenschaftlicher Richtung – und sie stammt aus Berlin!

00:48:32: Herzlich willkommen bei unserem Podcast!

00:48:36: Vielen Dank für die nette Vorstellung und danke für die Einladung!

00:48:39: Gerne gerne!

00:48:40: Meine erste Frage ist die Überraschungsfrage.

00:48:44: Gibt es etwas wo Ihre Eltern ein Bild oder irgendeine Story von ihnen mit anderen geteilt haben, die sie unglaublich peinlich fanden.

00:48:56: Oh das ist eine sehr gute Frage und aufgrund meines Baujahres war es tatsächlich noch gar nicht so standard damals.

00:49:04: also ich bin sixundachzig geboren und genau als ich kind war jungliche war.

00:49:08: da gab es tatsächlich keine smartphones Genau, und überhaupt nicht die Möglichkeit solche Bilder zu teilen.

00:49:13: Wenn dann in Fotoalben die dann mal rumgezeigt wurden aber da wurden nur ausgewählte Bilder tatsächlich gezeigt und nicht drauf rumgeknipst und sehr viele massenhafte Bilder gezeigt also deswegen nein tatsächlich fällt mir da jetzt nichts ein.

00:49:29: Ja aber auch keine Stories, die die Eltern über sie erzählt haben wo sie gedacht haben oh Eltern peinlich, peinisch.

00:49:44: Tatsächlich fällt mir gerade auf Anhieb nichts ein.

00:49:47: Muss ich wirklich sagen, tut mir leid.

00:49:51: Ja ist ja super!

00:49:52: Also Eltern die keine peinlichen Fotos von einem geteilt haben würde ich mal sagen Daumen hoch

00:49:59: Das stimmt das werde ich Ihnen auch noch einmal sagen

00:50:02: Wunderbar, dann können wir ja auch gleich ein bisschen auf Ihre Arbeit eingehen.

00:50:07: Und zwar würden wir einfach gerne General einmal von Ihnen wissen warum Sie sich für diesen Bereich entschieden haben.

00:50:13: also warum engagieren sie sich gerade in diesem Bereich kommerzielle Darstellung in den digitalen Medien von Kindern oder eben auch Kinder und Jugendschutz im Bereich der Medien?

00:50:23: Ja das ist auch eine sehr spannende Frage!

00:50:25: Also der Kinder- und Jugendbedienstschutz ist ein super vielfältiger Aufgabenbereich praktisch am Puls der Zeit nah dran an den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.

00:50:35: Und fast täglich gibt es natürlich neue technische Entwicklungen, neue Funktionen, neue Apps entsprechend auch neue Herausforderungen und Phänomene.

00:50:43: also ist nie langweilig auch aus Sicht einer Techniksoziologien genau zu gucken wie sich Gesellschaft entwickelt mit Technik und wie vor allen Dingen junge Leute Technik einsetzen.

00:50:54: das ist super spannend und macht mir viel Freude.

00:50:56: auf der anderen Seite haben wir immer viele Austausche super vielfältigen Akteurinnen.

00:51:01: Also das sind Akteuren aus dem Bereich Kinderschutz, Kinderrechte aus der Praxis, Zivilgesellschaft Beratungsstellen, LehrerInnen Kinder Jugendliche auch selbst.

00:51:11: Wir haben zum Beispiel einen Bayern bei der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, bei dem zwei Mitglieder unter achtzehn Jahre alt sind.

00:51:19: also hier haben wir eine direkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auf Bundesebene.

00:51:23: die beraten uns dann in verschiedenen Aufgaben und genau und entsprechend zb auch bei Formaten wie die Zukunftwerkstatt.

00:51:30: das ist unser Veranstaltungs- und Diskursformat wo wir diese Akteurinnen und Akteurelichkeit aufgezählt habe zusammenbringen.

00:51:37: da sind zum Beispiel auch noch der Wirtschaft dabei, also tatsächlich Anbieter von Social Media Plattform.

00:51:43: Und wir bringen dann diese Perspektiven zusammen bei Veranstaltungen und reden dann über verschiedene Phänomene, Risiken aber auch Chancen und versuchen dann gemeinsam zu überlegen wie wir gewisse Risiken angehen?

00:51:54: Wie wir Handlungsmöglichkeiten schaffen?

00:51:56: Wie wird zukunftsorientiert alle gemeinsam arbeiten und praktisch super spannend da alle an einen Tisch virtuell oder vor Ort zu haben und darüber zu reden.

00:52:05: Das macht Spaß und wie gesagt, es sind viele Möglichkeiten und eine dankbare Aufgabe sich für Schutzbefähigung und Teilhabe einzusetzen.

00:52:14: Und entsprechend Kinder Jugendliche bei ihrer Entwicklung auch zu unterstützen.

00:52:18: Das bietet sehr viel und das macht auch sehr viel als Person und die Resonanz ist auch immer sehr dankbar vor Ort und generell im Austausch mit allen Akteurinnen und Akteuren.

00:52:29: Das zeigt ja schon, dass es ein sehr breit gefächertes Gebiet ist.

00:52:33: Gibt's denn etwas was sie aktuell besonders in dem Themenbereich beschäftigt oder vielleicht auch besonders berührt?

00:52:39: Oder das ihnen auch große Sorge macht in den aktuellen Entwicklungen?

00:52:44: Tatsächlich sind wir wahrscheinlich nicht die einzigen, aber das Thema künstliche Intelligenz.

00:52:48: Das stellt uns natürlich auch vor besondere Herausforderungen, also insbesondere das Thema generative Künstlicheintelligenz.

00:52:54: Also hier vor allen Dingen der Bereich Manipulation von Bildern in den anderen Kontextpacken Botschaften vermitteln, die problematisch sind.

00:53:03: Sie hatten es ja gesagt genau mein Themenschwerpunkt ist sexualisierte Gewalt und Belästigung.

00:53:07: Da ist es vor allem so dass wir in den letzten drei Jahren einen enormen Anstieg hatten Von KI-generierten Missbrauchs Darstellung gegen Kinder und Jugendliche.

00:53:15: Vor allen Dingen daher, dass diese Softwareprogramme, diese Tools super einfach zugänglich sind per App aufs Handy zu laden ist.

00:53:23: Man braucht kein großes technisches Know-how mehr um sie überhaupt zu bedienen.

00:53:26: es genügt ein frei verfügbares öffentliches Foto oder Video entsprechende Inhalte zu verändern und die dann massenhaft zu verbreiten.

00:53:34: also das ist eine entsprechende große Herausforderung bei uns in der BZKJ und ja generell und in dem Zusammenhangverein auch das Thema, dass ein großer Bedarf an Wissen vor allen Dingen herrscht.

00:53:46: Also wissen über Phänomene, wissen über die Risiken, über die Konsequenzen, wissen aber auch den Bedarf wie ich denn überhaupt mit diesen Inhalten umgehe.

00:53:55: Das sehen wir immer in unseren Veranstaltungsformaten.

00:53:58: Da wird berichtet, dass v.a.

00:53:59: Erwachsene also Eltern-, Bezugsperson-, Lehrkräfte- und Fachkräfte noch nicht das nötige Wissen haben generell über diese Themen und damit umzugehen.

00:54:08: Und ihnen fehlt tatsächlich auch das Wissen oder es ist genügend ausgebildet, dass Kinder und Jugendliche auch Rechte haben.

00:54:14: Die ja seit neun achtzig auch durch die UN-Kinderrechtskonventionen eigentlich Bestand halten und die auch im digitalen Raum tatsächlich gelten.

00:54:22: Und das glaube ich auch ein ganz guter Übergang zum Thema Kommerzialisierung von Kindern im Netz und sozialen Medien Genau.

00:54:29: Und da vor allen Dingen auch die Herausforderung, dass Eltern- bezugspersonen gar nicht wissen was die Kommerzialisierung überhaupt für Auswirkungen hat also sowohl rechtlich als auch ethisch und auch Entwicklungsbedingte natürlich.

00:54:40: Also das sehen wir.

00:54:41: Können Sie das mal kurz in einfacheren Worten erklären?

00:54:46: Was bedeutet es?

00:54:47: Das sind glaube ich sehr große Begriffe und ich glaube, dass es mal ganz gut ist so ein bisschen verständlich runter zu brechen.

00:54:53: Was daran ist denn so gefährlich?

00:54:57: Ich versuch's mal.

00:54:58: besonders problematisch ist, also das beispielsweise wenn wir jetzt von diesen ganz extremen Kommerzialisierungsangeboten ausgehen wo Kinder erkennbar gezeigt werden.

00:55:09: Wo das Gesicht komplett zu sehen ist und auch noch Daten wie Name, Geburtsdatum, Schule, Kindergarten oder auch gewisse Abläufe im Alltag.

00:55:18: Also heute gehen wir auf den Stilplatz oder in Zug oder so geteilt werden.

00:55:22: Das ist natürlich problematisch, dann wenn Kinder aktiv Werbung betreiben für Produkte auf einem Kanal oder entsprechend Profil das auch regelmäßig und wenn Kinder und Jugendliche in diesen ganz verletzlichen Situationen gezeigt werden.

00:55:34: Und auch in Intim-Situationen also beispielsweise in der Badewanne im Baderanzug oder sogar auf ein ganz kleine Kinder auf dem Wickeltisch oder in emotionalen Situationen, wenn sie gerade einen Wutausbruch haben oder krank sind verzweifelt sind genau dass es besonders für die Entwicklung Problematisch in dem Sinne, dass Eltern ja eigentlich darauf bedacht sein sollten sie dabei zu begleiten solche Erfahrungen also entsprechend mit Emotionen umzugehen und das dann nicht im Rahmen einer Öffentlichkeit dann zu präsentieren was dann später Auswirkung haben kann wie wenn das im Netz ist sozusagen.

00:56:07: Und das Netz vergisst leider nicht dass dann solche Situationen genommen werden später von dritten Klassenkameradinnen oder so und damit dann beispielsweise eine gewisse Mobbing-Situation entsteht, also dass sich dann lustig gemacht wird über diese Situation.

00:56:21: Und das natürlich auch was mit dem Kind macht später beziehungsweise dem Jugendlichen.

00:56:26: Eine gewisse Verletzlichkeit entsteht auch Vertrauensmissbrauch.

00:56:29: Also ich kann ja gar nicht mehr meinen Eltern so richtig vertrauen wenn ich eigentlich nicht weiß was machen sie denn mit meinen Bildern?

00:56:35: Oder ich habe vielleicht sogar gesagt nein Ich möchte eigentlich gar nicht dass du das veröffentlichst von mir Das ist ja auch ne Form von Vertrauungsbruch.

00:56:42: Genau und das kann dazu führen, dass natürlich gewisse Entwicklungsschritte im Sinne von wie es sage ich jetzt mal aus pädagogischer Sicht, psychologischer Sicht normal wäre zu durchlaufen, dass solche Schritte dann dadurch beeinflusst werden.

00:56:57: Und Kinder und Jugendliche dann nicht in ihrer Entwicklung, in ihrer Identität das bekommen was sie eigentlich aus Kindesvorsicht benötigen.

00:57:07: Und was mir gerade noch einfällt, ist natürlich... Also ich hatte ja so ein paar Rechte angesprochen.

00:57:11: Das Recht auf Privatsphäre in Teamsphäre also wirklich da jetzt auch nochmal sich die Situation vorzustellen.

00:57:16: Kind im Kinderzimmer eigentlich.

00:57:18: es ist ja ein Rückzugtsort von einem kind aber es wird permanent darin gefilmt.

00:57:23: das ist natürlich auch einen sehr starken Eingriff in die Teamsphere.

00:57:27: oder das recht am eigenen Bild.

00:57:28: eigentlich müssen wir fragen ob wir ein Bild veröffentlichen dürfen mit der Person, die da drauf ist.

00:57:33: Also theoretisch muss das Kind einwilligen können.

00:57:36: Das ist in der Konstellation Eltern-Kind natürlich nicht so leicht umzusetzen weil die Eltern ... Wir möchten ja nicht unterstellen dass sie in irgendeiner Weise dem Wohl des Kindes entsprechend dagegen handeln oder halt die Rechte absichtlich nicht beachten.

00:57:48: aber genau da ist dann kein Wissen da oder nicht genau klar.

00:57:51: oder das Recht auf Selbstbestimmung oder das recht auf Beteiligung also dass Kinder entscheiden können dabei ob und wie sie gezeigt werden möchten dass das unbedingt eine Form von Konsent ist, das gefragt werden muss.

00:58:04: Möchtest du das wirklich?

00:58:05: Genau!

00:58:05: Das ist auch vielen nicht ganz so klar.

00:58:07: oder das Recht, dass sie vor wirtschaftlicher Ausbeutung in jeglicher Form geschützt werden sollen.

00:58:12: also was hier natürlich das Thema sehr betrifft und das hier vor allen Dingen die Eltern im Sinne des Kindes handeln sollten und des Kindesswohles handeln sollte und ihre wirtschaftlichen Interessen damit Einnahmen zu verdienen zurückstellen sollten Genau, das ist halt super wichtig in diesem Kontext.

00:58:30: Und das Thema Kinderarbeit ist natürlich auch ein Thema in diesen Bereich.

00:58:33: also es gibt in Deutschland einen Gesetz, dass eigentlich festlegt ab wie viele Jahren Kinder arbeiten dürfen und eigentlich ist es vorgesehen, dass sie unter fünfzehn Jahren nicht arbeiten dürfen.

00:58:44: Es gibt aber auch gewisse Ausnahmeregelungen wie zum Beispiel ab dreizehn Zeitung austragen oder so.

00:58:49: Das kann dann mit verschiedenen Mit der Genehmigung der Eltern dann natürlich passieren und diese Beschäftigungen auszuführen.

00:58:56: Und es gibt natürlich auch noch Ausnahmeregelungen für Kinder ab drei, wenn die zum Beispiel im Fernsehen auftreten oder bei gewissen Musikveranstaltungen oder genau im Rundfunk einfach auftretend.

00:59:06: Da gibt's dann auch Ausnahmergelung da braucht es aber eine Genehmigung von einer Behörde und einer offiziellen Stelle Und vor allen Dingen auch ist das sehr gerahmt.

00:59:14: Also es ist genau definiert wann, wie lange und an welchem Ort das ausgeführt wird.

00:59:19: Jetzt ist es so dass dieses Gesetz aber nicht mit dem Internet im Hintergrund geschrieben wurde also mit solchen Arbeitsformen oder Beschäftigungsformen und auch nicht dass Eltern praktisch die Arbeitgeber in der Situation sind von den Kindern sondern Eltern sind eigentlich dafür da dann in diesen Situationen entsprechend ihre ihre Einwiedigung zu geben.

00:59:38: Und das ist halt super schwer in dem Bereich, weil jetzt hier die Eltern die Arbeitgebenden sind und die Eltern auch das Geld in Anführungszeichen verwalten, dass aus diesen Situationen entsteht.

00:59:48: Und es ist noch so.

00:59:49: aber dafür ist ja super, dass wir heute darüber reden, dass dieses Thema noch gar nicht so auch bei den Behörden angekommen ist, dass wie hier tatsächlich eine Form von Arbeit haben obwohl es im virtuellen Raum ist und auf YouTube beispielsweise oder Instagram und sicherlich viel Spaß und Freude und Vergnügen verbunden aber gleichzeitig auch, wenn wir jetzt von den ganz extremen Fällen ausgehen.

01:00:10: Lange Drehzeiten beispielsweise sind am Wochenende wird gedreht.

01:00:14: Einschränkungen auch für das Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen.

01:00:17: Und dass da gar nicht so genau klar ist wo es hier über die Grenze, was ist noch Spaß?

01:00:21: Was ist schon Arbeit?

01:00:23: Und was ist im Endeffekt dann die älterliche Fürsorgepflicht?

01:00:26: und was ist dann doch der wirtschaftliche, sage ich mal, Fokus daran.

01:00:32: Sie haben jetzt schon einiges aufgegriffen, was wir jetzt eh auch noch von Ihnen in Erfahrungen bringen hätten wollen.

01:00:38: Eben gerade wie es medienschutzrechtlich für Kinderrechte aussieht.

01:00:42: also falls sie da noch etwas ergänzen möchten sehr gerne.

01:00:44: oder vielleicht auch ob sie Anlaufstellen haben wo man sich informieren kann und dann würde uns natürlich besonders auch interessieren im Bezug auf ihre Arbeit was sie konkret machen um dazu eine Lösung beizutragen bzw Wie können diese Jugendmedienschutz praktisch vorstellen.

01:01:03: Also wenn sie irgendwie auf ein Fall aufmerksam werden, wo im Internet eben Kinder kommerzialisiert werden?

01:01:10: Wie sehen die Arbeitsschritte aus?

01:01:11: Was können Sie in Ihrer Arbeit da

01:01:13: machen?".

01:01:14: Das ist ein bisschen komplexer dieses ganze Jugendmedienschutzsysteme Deutschland.

01:01:19: Genau also wir jetzt konkret als BZKJ in dem Rahmen haben per Gesetz sozusagen so eine sogenannte Orientierungsfunktion.

01:01:27: Ich fühle das jetzt gleich noch aus, genau also im Sinne von Förderung von Orientierung für Kinder Jugendliche Elternbezugspersonen und pädagogische Fachkräfte bei der Medienerziehung und Mediennutzung.

01:01:39: Das heißt, dass wir Informationen bereitstellen wie Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit gewissen Medien umgehen bzw.

01:01:47: Informationen darüber zu erhalten was sich daraus für Konsequenzen ergeben und gewisse Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

01:01:54: Genau das ist so ein bisschen unsere Orientierungsfunktion und die versuchen wir dann einerseits über unser Website Informationen zu bestücken, aufzubereiten oder auch in unserer Fachzeitschrift die nennt sich BZKJ aktuell.

01:02:07: Da hatten wir eine Ausgabe zum Thema Kinderfotos um Letzt.

01:02:11: da laden wir dann oder fragen verschiedene Expertinnen an die Beiträge dazu leisten aus verschiedenen Perspektiven Genau und wir versuchen über Social Media natürlich auch zu posten und entsprechend auf Instagram LinkedIn oder auch Mastodon Informationen dazu zu teilen.

01:02:25: In dem Rahmen kann ich auch erwähnen und das ist jetzt sehr frisch, und es passt auch sehr gut.

01:02:29: Beteiligen wir uns an Aktions- und Awarenesswochen mit anderen Medienkompetenzinitiativen Und da hatten wir dieses Jahr im Juni die Initiative Hashtag Kinder sind kein Content.

01:02:41: Das ist was wo wir im Junii darauf hingewiesen haben auf mögliche Gefahren beim Posten von Videos und Fotos vor allen Dingen so in der Ferienurlopszeit um das nochmal alle dafür zu sensibilisieren also vor allem Eltern erziehende Großeltern Kinder nicht so leichtfertig zu veröffentlichen und die Rechte entsprechend der Kinder dann bei der Mediennutzung konsequent mitzudenken.

01:03:02: Also das, was ich gerade so gesagt hat, welche Rechte können denn da betroffen sein von diesen vielen aufgezählten komplexen Rechten?

01:03:09: Aber das alles natürlich in Tipps, in Informationsprochüren, Materialien dann so zusammengefasst dass es kompakt ist, dass entsprechende Zielgruppen damit dann bearbeiten können.

01:03:19: Genau, das war jetzt im Juni.

01:03:21: Das ist super hilfreich und kann ich auch empfehlen da mal reinzugucken.

01:03:24: Da gibt es auch so eine ganze Checkliste mit Fragen beispielsweise im Sinne von möchte ich jetzt wirklich das oder wenn ich jetzt darüber nachdenke dass dieses Bild jetzt online geht und kann nicht das zum Beispiel gut rechtfertigen später vor meinem Kind oder so oder habe ich jetzt auf wirklich alle gefragt die jetzt auf dem Bild zu sehen sind?

01:03:42: Und kann ich das dann entsprechend veröffentlichen?

01:03:43: also gibt's einige Fragen, die dann praktisch als Checkliste abgearbeitet werden können in Anführungszeichen.

01:03:50: Und da aber noch mal als Hinweis das würde sich jetzt auf das Sharenting-Thema beziehen also dass Teilen von Fotos und Inhalten jetzt von Kindern Jugendlichen eher ohne Kommerzialisierungsabsicht oder ohne Kapitalabsicht sage ich jetzt mal sondern das ist eher so dieses Alltägliche Teilen, aber die Konsequenzen und die Rechte, die damit in Zusammenhang stehen sind natürlich ähnliche.

01:04:13: Das kann man natürlich vergleichen.

01:04:16: Wir beteiligen uns an solchen Initiativen haben auch eine Kooperation mit einer dieser Medienkompetenzinitiativen Clicksafe.

01:04:23: da gibt es auch immer super Materialien um Medienkompatenz zu fördern.

01:04:28: also wie gehe ich mit gewissen Inhalten um?

01:04:30: Sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene.

01:04:32: Und was habe ich für Anlaufstellen?

01:04:33: Genau und jetzt konkret nochmal beim Thema Sharon Ting.

01:04:36: also uns werden jetzt sage ich jetzt mal keine Inhalte direkt gemeldet wenn sowas jetzt irgendwo auftaucht auf Social Media Plattformen sehr extreme Fälle wie zum Beispiel eine konkrete Gesichter gezeigt oder in sehr problematischen Situationen dargestellt das nicht.

01:04:51: wir sind halt eher für den Bereich Information, Aufklärung und Orientierung schaffen sozusagen in den Rahmen zuständig.

01:05:00: Also bisher zumindest bei der Thematik.

01:05:02: Wir hatten das jetzt noch nicht als einzelnes Thema bei zum Beispiel diesen Zukunftswerkstattveranstaltungen implementiert.

01:05:08: aber je nachdem wie sich das entwickelt kann es natürlich auch sein dass wir uns gezielt hat nur diesem Thema irgendwann mal widmen und jetzt immer nur so am Rande oder wenn entsprechende Anfragen reinkommen.

01:05:19: Jetzt komme ich zu meiner Abschlussfrage.

01:05:21: Wir haben jetzt nochmal Gelegenheit den Leuten da draußen eine Botschaft ins Hirn zu taggern und vielleicht auch speziell den Eltern- und Familienmitgliedern da draußen, was wäre Ihre Botschaft?

01:05:35: Ja, die Botschaft wäre oder ich glaube es kam schon so ein bisschen raus.

01:05:38: Also es braucht auf jeden Fall mehr Bewusstsein, mehr Bewissens für dieses Phänomen entsprechend solche Formate wie heute, wie dieses hier in Informationen zu teilen, Informationen zur Verfügung zu stellen.

01:05:49: Es braucht größeres Bewusstsein für die Rechte von Kindern und Jugendlichen generell und im digitalen Raum.

01:05:55: Genau also Kinder sind keine Marken Kinder haben Recht auf Schutz privatsphäre Beteiligung und unbeschwerte Entwicklung um diese Konsequenzen, genau um die Risiken.

01:06:06: Um die Rechtsfolgen dann vielleicht auch im Endeffekt genau sich der Situation auf jeden Fall bewusst machen und negizierte Sensibilisierung.

01:06:14: Also erstmal die Wahrung der Rechte des Kindes, den Schutz vor möglichem Gefahren und Risiken.

01:06:19: so als Themenblöcke sage ich jetzt mal Und ganz wichtig ist natürlich auch mit dem Kind in den Austausch zu gehen also das Recht auf Beteiligung wirken zu lassen Also im Wohle des Kindes zu handeln nachzufragen, möchtest du das?

01:06:33: Wie siehst du das?

01:06:35: prüfen ob überhaupt eine Notwendigkeit besteht so ein Inhalt zu teilen oder zu veröffentlichen.

01:06:40: Prüfen vielleicht auch eine andere Darstellungs- oder Beteiligungsform möglich ist wo das Kinder nicht sichtbar ist oder entsprechend ich sag jetzt mal verpixelt.

01:06:49: es haben wir mal gesagt als sage ich jetzt mal Handlungsmöglichkeit aber mit KI ist es heutzutage auch möglich diese Verpixelung rauszunehmen beziehungsweise wieder erkenntlich zu machen.

01:06:59: Also deswegen lieber gucken, dass es Möglichkeiten gibt vielleicht gar nicht das Kind in irgendeiner Weise darzustellen.

01:07:06: Dann super wichtig ist auch generell das Kind darin zu stärken und auch Nein zu sagen und die Bedürfnisse und Grenzen selber zu erkennen und auch zu kommunizieren.

01:07:14: also das ist denke ich mal einer der wichtigsten Schritte überhaupt generell in diesem rechte Bereich.

01:07:21: Man sich unsicher ist oder generell überfordert es mit dieser ganzen Situation, was ich total verstehe kann.

01:07:26: Dann sich Unterstützung holen also zu Beratungsstellen im Bereich also wie gesagt Klicksafe zum Beispiel.

01:07:30: die machen halt super viel entsprechend zu diesem Bereich.

01:07:33: oder genau darauf wollte ich sie noch hinweisen Es gibt bei den Landesmedienansteigen aber die sind ja auch unter anderem für Rundfunk zuständig und entsprechend diese Ganzen Genehmigungen Geschichten da sich vielleicht auch mal beraten zu lassen wenn man jetzt wirklich in diesen Bereich Family Influencing ob es was für die jeweilige Person ist oder man in die Richtung handeln möchte.

01:07:55: Es gibt nämlich auch eine Handlungsempfehlung von dem Hans-Bredo-Institut und vier Landesmedienanstaltenwarners, die das dieses Jahr veröffentlicht haben, konkret für Family Influencing Personen wo dann auch nochmal dran steht, rechte Konsequenzen Handlungsmöglichkeiten und das Ganze auch noch mal auf die Wirtschaft bezogen.

01:08:14: Und auf die Auftraggebenden weil das ist.

01:08:16: natürlich auch die andere Seite also die Firmen, die solche Werbeverträge, die ja nicht selten sind in diesem Zusammenhang vergeben können natürlich auch daran mitarbeiten Verträge so zu gestalten dass Kinder und Jugendliche nicht sichtbar sind beispielsweise oder nur für den gewissen Zeitraum ab welchem Alter oder sie können auch Sensibilisierungskampagnen und sowas alles fahren.

01:08:36: Das kann die Wirtschaft sozusagen selber übernehmen, aber das einmal hingesteckt genau also da gibt es so ein Handlungsleitfahren, den schicke ich Ihnen gerne zu wo man einen guten Einblick hat in die ganzen Konsequenzen und rechtlichen Gegebenheiten und wie man theoretisch Inhalte aufbereiten könnte dass Sie ok wären oder zumindest im Einverständnis mit dem Kind zu erstellen wären.

01:09:01: Also danke auch nochmal für diese zusätzlichen Materialien, die werden wir auch an das Recherche-Team weiterleiten.

01:09:08: Dass sie ihre bisherige Recherchen noch mal da in gehen überprüfen.

01:09:15: Generell kann man ja auch mal gucken dass man vielleicht noch darauf hinweist wenn man selber so ein Inhalt konsumiert jetzt als Person die jetzt durch Social Media durch scrollt, dass man ob man jetzt ein Like hinterlässt oder nicht, oder ob man sich mal selber reflektiert und guckt was passiert da eigentlich.

01:09:31: Um den Algorithmus sage ich jetzt mal noch zusätzlich zu füttern und solche Inhalte dann entsprechend so lustig sie auch sein mögen oder so schockieren sie auch seinen mögen dann entsprechend vielleicht ja nicht ganz die Aufmerksamkeit dahin zu lenken sondern entsprechend da vielleicht auch so einen Bewusstsein zu entwickeln Und dass die Anbieter natürlich auch viel mehr tun können.

01:09:49: Die könnten natürlich auch wesentlich mehr informieren über dieses Phänomen und wie, wo was dann natürlich an Inhalt okay wäre oder nicht?

01:09:57: Also es ist halt ein gesamtgesellschaftliches Problem oder Thematik.

01:10:01: also das muss auch so betrachtet werden.

01:10:08: Jetzt auch mal einen Fazit daraus zu ziehen.

01:10:12: Ich glaube der Fokus war, dass wir in Chariting einfach sehr kritisch sehen und einfach auch sehr viel Negatives gesagt haben.

01:10:20: Man muss natürlich sagen, Social Media ist ein Teil unserer Realität geworden.

01:10:26: Es ist unser Alltag und eine totale Vertreufferung.

01:10:30: Und zu sagen es darf kein Wild mehr geteilt werden das ist des Treufels.

01:10:34: Das ist ja auch nicht Ziel von dieser Folge.

01:10:38: Wir haben uns notiert, es wäre ganz gut auch vielleicht die goldene Mitte zu finden wie in so vielen Dingen.

01:10:44: Also das geht nicht darum dass wir niemals Dinge von uns teilen oder eben von unseren Kindern.

01:10:49: aber man sollte zumindest den Moment auch bewusst wahrnehmen und kurz vorher einmal innehalten und überlegen will ich das posten kann ich das posting?

01:11:00: Und was bedeutet das eventuell langfristig für mein Kind wenn ich genau das jetzt poste?

01:11:05: Genau.

01:11:06: Und es gibt ja auch wirklich genügend positiv Beispiele von MAM Influencerinnen oder Family-Influencerinnen, die bewusst zum Beispiel das Gesicht ihrer Kinder nicht zeigen oder sie komplett aus Content raushalten.

01:11:19: und da sind vielleicht auch Kontrastfälle zu diesen extremen Fällen.

01:11:23: aber ich glaube dass Problem ist

01:11:25: im Netz

01:11:26: kriegt die meiste Aufmerksamkeit was extremes und das ist halt das was dann einfach auf die Gefahr ist.

01:11:33: Und natürlich haben wir jetzt auch noch mal ein paar Tipps für Jugendliche, die uns zuhören.

01:11:38: Genau!

01:11:38: Wir haben ja ganz viel an die Verantwortung der Eltern appelliert aber wir wollen euch natürlich auch noch ein paar Sachen mitgeben wenn ihr selbst vielleicht betroffen seid und nicht genau wisst wie ihr das ansprechen wollt.

01:11:50: also was könnt ihr machen wenn eure Eltern etwas posten was euch unangenehm ist?

01:11:55: Als allererstes solltet ihr eure Eltern darauf ansprechen in einer ruhigen Minute Auch ganz konkret nennen welches Bild oder welches Video ein Problem für euch ist, weil wenn ihr einfach nur sagt sie sollen bitte nicht so viel posten können Sie sich da nicht konkret was darunter vorstellen.

01:12:10: Ihr dürft ruhig ganz konkret sagen um welches bild und welches video es geht eben wie schon gesagt vielleicht nicht direkt nach dem posten sondern guckt einfach wo sie vielleicht entspannt sind wo ihr in ruhe mit ihnen reden könnt.

01:12:22: dann ist immer auch ganz wichtig dass ihr einfach euren Eltern zeigt wie ihr euch dabei fühlt.

01:12:29: Menschen reagieren ja immer sehr abweißen, wenn man ihnen Vorwürfe macht.

01:12:32: Da glaube ich sind auch die Eltern immer ein bisschen betroffen von nicht nur wir jungen Menschen und deswegen hilft es ganz viel wenn man einfach dem anderen zeigt hey mir geht's damit nicht gut?

01:12:41: Ich fühle mich damit unwohl das macht das.

01:12:43: und dass mit mir weil das einfach hilft der anderen Person zu zeigen was das Problem ist.

01:12:49: Und sollte das alles nicht nutzen und ihr fühlt euch einfach nicht wohl in der Situation oder es ändert sich nix, so dass tauchen von mehr Situationen auf, indem ihr euch unwohl fühlt.

01:12:59: Dann schaut welche Menschen es in eurem Umfeld gibt die ihr da vielleicht mit zur Rate ziehen könnt, die ihr einweien könnt sei es andere Familienmitglieder oder auch ruhig Menschen außerhalb.

01:13:12: also man hat ja auch ganz oft Bezugspersonen in der Schule eine Lehrerin oder ein Lehrer die man sehr mag Und natürlich gibt es auch Beratungsstellen, dann wendet euch auf jeden Fall auch an die.

01:13:22: Genau und was ich euch ins Hirntag an möchte Klicks und Likes sind sehr flüchtige Sachen.

01:13:39: also Die Wirkung.

01:13:40: ein Post hat unglaublich viele Likes und Dings bekommen.

01:13:45: Das ist für einen kurzen Moment.

01:13:46: am nächsten Tag ist das schon Schnee von gestern und sozusagen die Aufmerksamkeit des Wiederwandens Aber das was du hinterlässt, dieses Spur von dir, dieses Bild von dir.

01:13:58: Das wirkt langfristig!

01:14:00: Also deswegen an alle Eltern da draußen.

01:14:04: Euer Kind soll zu der Person werden die er oder sie oder was immer für ein Geschlecht ist hat sich frei entwickeln können.

01:14:12: und zur freien Entwicklung gehört auch dass ich von der Öffentlichkeit und von dem was bei mir im Netz steht, dass es all diese Offenheit auch zulässt.

01:14:22: Und wirklich überlegt euch bei jedem Post, was hat das langfristig für Wirkung auf mein Kind?

01:14:31: Wer könnte vielleicht auch etwas Negatives mit diesem Bild oder Post machen und ist es das wirklich wert.

01:14:40: Also das möchte ich den Eltern da draußen mit auf dem Weg geben.

01:14:43: Was möchtest du den Leuten ins Jahrentag an?

01:14:46: Das ist eine sehr gute Frage!

01:14:47: Wir haben ja ganz viele Themen heute angesprochen aber ich glaube gerade an die jungen Menschen, die heute zu hören was wichtig ist.

01:14:54: Um da vielleicht auch wenn solche Situationen auftauchen sich ein bisschen sicherer zu fühlen traut euch einfach generell mit euren Eltern offen zu sein.

01:15:02: also immer wenn ihr merkt euch geht es nicht gut oder euch stört irgendwas eure Eltern sind auch nur menschen sprecht sie an sagt ihnen was euch stört.

01:15:11: Und dann, wenn es zu solchen Situationen kommt mit eben Postings die euch gar nicht passen ist vielleicht auch die Hemmschwille ja gar nicht so groß und es fällt euch leichter sie auch auf das anzusprechen und da eine Lösung zu finden dass ihr euch verstehen und hören.

01:15:25: Genau!

01:15:26: Ihr müsst kein Content werden.

01:15:27: Ihr müsst keinen Content werden.

01:15:29: also das ist wirklich die Botschaft die ich euch mitgebe weil ihr könnt entscheiden will ich das oder will ich es nicht?

01:15:36: Ich wünsche euch alle Kraft wenn da einfach über eure Grenzen gegangen wird, dass ihr die Kraft habt wirklich Grenzen zu ziehen.

01:15:44: Und jetzt sind wir auch schon bei unseren Challenges weil ihr sollt ja auch selber mal aktiv werden.

01:15:50: zu dem Thema was ist unsere erste Challenge?

01:15:53: Genau als erstes haben wir als Aufgabe für euch Schaut doch mal nach eurem digitalen Fußabdruck, also der Digital Footprint.

01:16:07: Was haben eure Eltern denn so über euch gepostet?

01:16:11: Und was ist das Gesamtbild am Ende?

01:16:14: Also wie habt ihr das Gefühl taucht ihr im Netz auf?

01:16:17: Wie ist die Außenwirkung und gefällt dir das, wie du im Internet dargestellt worden bist oder den Eindruck, denen deine Bilder davon dir machen?

01:16:27: Das kannst du am Ende auch auf jeden Fall mit deinen Eltern besprechen.

01:16:31: So, und für alle die jetzt auf Social Media unterwegs sind und einfach rumscrollen?

01:16:37: Obacht!

01:16:38: Also immer wenn ihr ein Post seht wo einfach ein Kind vermarktet wird.

01:16:42: Kannst zwar kurz gucken aber reflektiere ist das eigentlich okay wie das Kind dargestellt wird oder nicht?

01:16:48: Und wenn ihr merkt es ist nicht ok schnell weiter scrollen weil durch euer Verhalten bestimmt ihr natürlich auch mit den Algorithmus Und je mehr Leute länger bei solchen Posts verweilen, desto mehr werden die anderen Leuten angeboten.

01:17:08: Desto mehr wird es verbreitet.

01:17:09: Destso mehr Reichweite kriegt das also deswegen Augen auf beim Scroll und damit wären wir jetzt auch schon bei unserer letzten Challenge

01:17:19: genau.

01:17:19: Wir haben noch einen Hashtag für euch und zwar unter dem Hashtags share with care Gibt es eine Aktion von der Telekom, die eben auch auf einen besseren Umgang mit Kinderfotos im Internet hinweist?

01:17:33: Und dazu gibt's auch ein Video auf YouTube und den Link packen wir euch auch unten in die Show Notes.

01:17:39: Aber kleiner Hinweis da überlegt euch trotzdem vorher ob ihr euch damit wohl fühlt, ob ihr das angucken wollt weil eventuell sind die Inhalte halt ein bisschen sensibler.

01:17:50: Genau oder einen anderen Hashtag, den haben wir ja von unserer Interviewpartnerin erfahren.

01:17:55: Den ihr folgen könnt ist Kinder sind kein Content.

01:17:59: Ja und damit sind wir heute auch schon wieder am Ende.

01:18:02: wie gerade schon angekündigt erfindet alle Quellen und Infos unten in den Show Notes.

01:18:07: wenn Ihr noch mehr Infos über uns oder dem Podcast wollt schaut gerne auf unsere Homepage vorbei unter www.futter-fürs mit ue minus Hirn.de.

01:18:20: Wir freuen uns natürlich auch immer über Feedback zum Podcast oder zu der Folge, oder auch zu den Challenges.

01:18:26: Also wenn ihr uns da was erzählen wollt gerne auch per E-Mail an wakeupatgemeinsam-,inn-europa.de.

01:18:36: Oder ihr erreicht uns natürlich ganz einfach über Instagram

01:18:40: Genau.

01:18:40: und dann möchte ich euch noch auf unsere nächste Folge hinweisen Mal komplett was anderes.

01:18:46: Und zwar

01:18:47: haben wir

01:18:47: uns über das Thema Christentum und die Bedeutung von Religion in unserem Leben, haben wir gedacht dass es mal ein spannendes Thema ist was wir aufgreifen wollen.

01:18:57: also deswegen in der nächsten Folge geht's auch an was glauben wir?

01:19:02: da freuen wir uns auch schon sehr drauf und für heute bleibt uns nur noch zu sagen tschüss

01:19:07: und bleibt wach.

Über diesen Podcast

Gesellschaftspolitische Themen, gesellschaftspolitisches Engagement – alle reden darüber, aber was heißt das überhaupt?
Im Podcast „WakeUp – Futter fürs Hirn“ gehen Natascha und Perdita der Sache auf den Grund. Kompakt, verständlich und unterhaltsam servieren wir euch Futter fürs Hirn zu Nachhaltigkeit, Demokratie, Engagement und Co. Wir reden darüber, was uns bewegt und geben euch im Faktencheck die wichtigsten Infos zum Thema. In jeder Folge laden wir einen Gast ein, dem wir fünf Fragen stellen – und nur fünf Minuten Zeit geben, darauf zu antworten. Damit es nicht beim Reden bleibt, bekommt ihr am Ende jeder Folge eine kleine Challenge von uns, denn Veränderungen passieren bekanntermaßen nicht von alleine!

von und mit Natascha Huber, Perdita Wingerter

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